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            <title>Die Linke Kreisverband Münster: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Kreisverband Münster</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 03:39:16 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 03:39:16 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-370798</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 12:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke Münster setzt sich für ein längst überfälliges Böllerverbot ein – zum Schutz von Tier, Mensch und Umwelt</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/die-linke-muenster-setzt-sich-fuer-ein-laengst-ueberfaelliges-boellerverbot-ein-zum-schutz-von-tier-mensch-und-umwelt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster fordert ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk.
Böller gefährden Tiere, Menschen und Umwelt, überlasten Einsatzkräfte und verstärken Gewalt, insbesondere gegenüber FLINTA-Personen. Statt rücksichtsloser Böllerei braucht es solidarische und sichere Alternativen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um ein Böllerverbot an Silvester ist auch in diesem Jahr wieder präsent. Für Die Linke Münster ist klar: Wir fordern das längst überfällige Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk – zum Schutz von Tier, Mensch und Umwelt. Hunderte Verletzte, überlastete Einsatzkräfte und Krankenhauspersonal, massive Umweltbelastungen sowie traumatische Erlebnisse für Tiere dürfen nicht Jahr für Jahr hingenommen werden. Während andere feiern, arbeiten Pflegekräfte – überwiegend FLINTA<i>-Personen – unter extremem Druck, mit Überstunden und Personalmangel. „Für Tiere ist Silvester keine Feier, sondern eine Nacht der Panik. Der Lärm und die Explosionen bedeuten massiven Stress, versetzen Tiere in Angstzustände, gefährden sie und gleichen für sie kriegsähnlichen Zuständen“, erklärt Leonid Ormeloh, tierrechtspolitischer Sprecher der Linken Münster. „Hinzu kommt, dass der durch das Feuerwerk verursachte Müll oft noch Tage nach Neujahr in der Natur liegt und von Tieren als Futter wahrgenommen wird – mit teils tödlichen Folgen.“</i></p>
<p><i>Auch aus umwelt- und klimapolitischer Sicht ist privates Feuerwerk nicht vertretbar. Laut Umweltbundesamt wird in der Zeit zwischen 22:00 Uhr am 31.12. und 02:00 Uhr am 01.01. so viel Feinstaub in die Atmosphäre getragen wie an mehr als drei durchschnittlichen Tagen im Jahr – ein klimapolitischer Skandal. „Silvester kostet jedes Jahr Menschenleben – und für viele FLINTA</i>-Personen bedeutet diese Nacht zusätzlich Angst, Übergriffe und fehlenden Schutz. Das darf nicht hingenommen werden. Gewalt gegen FLINTA<i>-Personen ist kein Randphänomen, sondern Ausdruck patriarchaler Strukturen, die sich in der Silvesternacht besonders zuspitzen“, betont Katja Martinewski, FLINTA</i>-politische Sprecherin der Linken Münster.</p>
<p><br>Für uns ist klar: Die Silvesternacht repräsentiert wie kaum ein anderer Zeitpunkt im Jahr das patriarchale und speziesistische System, das Tier, Mensch und Umwelt gefährdet und unterdrückt. Statt rücksichtsloser Böllerei stehen wir für ein solidarisches Miteinander – ohne Gewalt, exzessiven Alkoholkonsum und alle Formen toxischer Männlichkeit.</p>
<p><br>Unser Dank gilt den Einsatzkräften sowie dem Krankenhaus- und Pflegepersonal, die Jahr für Jahr unter extremen Bedingungen arbeiten und in der Silvesternacht zahlreiche Menschenleben retten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Feminismus</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370371</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 19:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Atommülltransporte stoppen – Münsteraner Linke ruft zum Protest auf!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/atommuelltransporte-stoppen-muensteraner-linke-ruft-zum-protest-auf/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Ratsfraktion Münster kritisiert die geplanten Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus scharf. Während der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) inzwischen Klage im Eilverfahren eingereicht hat, um die Transporte zu verhindern, hält die Bundesregierung mit der Ablehnung des Antrags der Fraktion Die Linke im Bundestag „Keine unnötigen Atomtransporte mit hoch radioaktivem Abfall aus Jülich ins Zwischenlager Ahaus“ an der gefährlichen und verantwortungslosen Praxis fest.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katharina Geuking, Fraktionsvorsitzende der Linken Ratsfraktion Münster, erklärt:<br>„Die Atommülltransporte nach Ahaus sind energiepolitischer Irrsinn. Weder ist die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet, noch gibt es ein langfristiges Entsorgungskonzept. Stattdessen wird hochradioaktiver Abfall quer durch NRW gekarrt und damit unzählige Menschen einem völlig unnötigen Risiko ausgesetzt. Wir brauchen vorher eine ehrliche Debatte über sichere Lagerstätten, statt weiter auf verantwortungslose und kurzsichtige Scheinlösungen zu setzen. Besonders enttäuschend ist, dass die Grünen im Umweltausschuss des Bundestags jüngst gegen den Antrag der Fraktion Die Linke im Bundestag gestimmt haben, der genau diese Transporte hätte stoppen können. Wenn die Grünen jetzt auch schon als Oppositionspartei dem Umweltschutz den Rücken kehren, so sind ihre umweltpolitischen Ambitionen endgültig verwelkt!“<br><br>Heiko Wischnewski, Ratsherr und Sprecher für Umwelt- und Klimapolitik, ergänzt:<br>„Wir rufen alle Menschen aus dem Münsterland dazu auf, sich den Protesten gegen die Transporte anzuschließen! Insbesondere rufen wir zur Teilnahme an der landesweiten Demonstration „<a href="https://www.bi-ahaus.de/index.php/anti-castor-demos" target="_blank" rel="noreferrer">Castor-Alarm in Ahaus!</a>“ am 4.10. auf. Darüber hinaus findet bereits am 17.09. eine Informations- und Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle in Ahaus organisiert von der Partei die Linke NRW statt.<br><br>Unter dem Motto: „<a href="https://www.dielinke-nrw.de/termine/termine-allgemein/detail/castor-alarm-nrw-atommuelltransporte-von-juelich-nach-ahaus-verhindern/" target="_blank">Castor-Alarm NRW: Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus verhindern!</a>“ informieren Janna Dujesiefken (BI Ahaus), Mareike Hermeier (MdB Die Linke), Jens Dütting (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) sowie Hubertus Zdebel (Landesvorstand Die Linke in NRW) über die Ursachen und Hintergründe für diese Atommülltransporte und diskutieren über Möglichkeiten und Schritte, diesen Transport-Wahnsinn außerparlamentarisch und parlamentarisch zu verhindern. Nur wenn wir gemeinsam und sichtbar unseren Widerstand zeigen, können wir dieses irrwitzige Projekt stoppen. Kommt nach Ahaus und zeigt, dass wir eine andere Energiepolitik wollen: sicher, klimafreundlich und demokratisch!“ Die Linke Ratsfraktion Münster steht solidarisch an der Seite aller Initiativen, die sich gegen die Castortransporte engagieren, und fordert das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) auf, die Genehmigungen zurückzunehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370374</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>„Turnier der Sieger“: Schluss mit Tierquälerei auf städtische Kosten!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/turnier-der-sieger-schluss-mit-tierquaelerei-auf-staedtische-kosten/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster kritisiert das anstehende „Turnier der Sieger“ scharf. Während in Münster dringend Gelder für soziale Infrastruktur fehlen, flossen im vergangenen Jahr allein 57.000 Euro städtische Zuschüsse an den Reiterverein Münster – darunter 20.000 Euro für die Verbesserung des Reitbodens, nur für dieses eine Turnier. Wenige Monate später stieg mit den „Al Shira’aa Stables“ ein milliardenschwerer Investor aus Abu Dhabi ein, geführt von Ihrer Königlichen Hoheit Sheika Fatima bint Hazza bin Zayed Al Nahyan.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heiko Wischnewski, tierschutzpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionssprecher der Linken Münster, erklärt: „Ich frage mich, ob den Fraktionen, die damals dem Zuschuss zustimmten, nicht inzwischen die Absurdität ihrer Entscheidung angesichts des späteren Einstiegs eines Großinvestors bewusst wird. Mit den 57.000 Euro hätte man das gesamte Personal des Maxi-Turms finanzieren und damit ein wichtiges Angebot für Münsteraner Familien retten können.“<br><br>Die Linke verweist auf ihre wiederholte Forderung, Reit- und Angelsport aus der städtischen Sportförderrichtlinie auszuschließen. „Das Verständnis von Sport und Entertainment, das auf der Ausbeutung von Tieren basiert, lehnen wir entschieden ab. Beim Sport sollten stets alle Beteiligten Spaß haben können – das ist hier mit Sicherheit nicht der Fall“, betont Wischnewski.<br><br>Katharina Geuking, Fraktionssprecherin der Linken Münster fügt hinzu:<br>„Wir rufen alle Münsteraner:innen dazu auf, sich an den Protesten des Tierbefreiungstreffs gegen das „Turnier der Sieger“ zu beteiligen und ein deutliches Zeichen für Tierschutz und gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder zu setzen.“<br><br>Termine "Demo gegen Turnier der Sieger":</p><ul class="list-normal"><li>Donnerstag 21.08: 17-18 Uhr</li><li>Samstag 23.08: 12-15 Uhr</li><li>Sonntag 24.08: 12-13 Uhr</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Tierschutz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370381</guid>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 12:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Der Rat wird Vorreiter für den Klimaschutz: Einführung eines veganen Verpflegungsangebots</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/der-rat-wird-vorreiter-fuer-den-klimaschutz-einfuehrung-eines-veganen-verpflegungsangebots/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Ratsfraktion der Linken Münster stellt im Rat am 21. Mai 2025 einen Antrag zur Einführung einer vollständig veganen Verpflegung in städtischen Gremien. Damit reagiert sie auf die klimapolitischen Lücken zwischen Anspruch und Handeln der Stadt.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katharina Geuking, Fraktionsvorsitzende der Linken erklärt: „Klimaschutz beginnt auf dem Teller. Eine vegane Ratsverpflegung ist keine Symbolpolitik, sondern eine logische Konsequenz – gerade für eine Stadt, die sich Klimastadt nennt. Wer von Bürger*innen tiefgreifende Veränderungen erwartet, sollte im eigenen Einflussbereich mit gutem Beispiel vorangehen. Das schadet ansonsten der Glaubwürdigkeit. Der Rat muss hier Vorreiter sein – sonst wirken Klimapläne wie heiße Luft.“</p>
<p>Heiko Wischnewski, Ratsherr der Linken ergänzt: „Münster hat sich mit dem Masterplan 100 % Klimaschutz und der Klimaneutralität bis 2030 ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch während der Verkehrssektor global ca. 16 % der CO₂-Emissionen verursacht, schlägt die Tierhaltung mit bis zu 30 % der Treibhausgase zu Buche – inklusive Folgen wie Entwaldung. Methan und Lachgas aus der Landwirtschaft – insbesondere aus der Rinderhaltung – heizen die Klimakrise sogar 80- bis 265-mal stärker an als CO₂. Wenn wir diese Fakten ignorieren, untergraben wir unsere eigenen Beschlüsse. Veganes Essen im Rathaus ist ein minimaler Schritt mit maximaler Signalwirkung.“</p>
<p>Hier geht es zum Antrag: <a href="https://die-linke-muenster.de/wp-content/uploads/2025/05/Antrag_Vegane-Ratsverpflegung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Vegane Ratsverpflegung</a></p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370392</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Verpackungssteuer: Ein essenzieller Schritt für ein sauberes Münster</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/antraege-zur-ratssitzung-am-26022025/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Einwegmüll belastet unsere Stadt, die Umwelt und den städtischen Haushalt. Gemeinsam mit der Internationalen Fraktion ÖDP/DIE PARTEI bringt die Ratsfraktion DIE LINKE am Mittwoch, den 26. Februar 2025, einen Antrag zur Einführung einer Verpackungssteuer in Münster zur sofortigen Beschlussfassung ein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Erfolge aus Tübingen sprechen für sich: Die Zahl der Gastronomiebetriebe, die Mehrwegverpackungen anbieten, hat sich vervierfacht, während der Einwegmüll erheblich reduziert werden konnte. Anfängliche Zweifel wurden vollständig ausgeräumt. Viele Gastronomiebetriebe haben sich längst darauf eingestellt und auch die Kundschaft erkennt die Steuer als sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz an. Es ist uns besonders wichtig zu betonen, dass die Mitarbeitenden der Abfallwirtschaftsbetriebe einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt leisten. Sie verdienen die volle Unterstützung des Rats. Die Verpackungssteuer wird genau das tun – nachweislich eine Entlastung für sie schaffen. Nach eigenen Angaben der Abfallwirtschaftsbetriebe in Tübingen hat sich der Aufwand To-Go-Verpackungen zu beseitigen seit der Einführung der Verpackungssteuer deutlich verringert. Die Mülleimer füllen sich nicht mehr so schnell und der Müll liegt kaum noch daneben. Genau diese Erleichterungen wünschen wir uns auch für die Mitarbeitenden unserer Abfallwirtschaftsbetriebe“, so Katharina Geuking, Ratsfrau der Linken.</p>
<p>Michael Krapp, Ratsherr der Internationalen Fraktion DIE PARTEI/ÖDP, ergänzt: „Die Stadt Münster wird mit dieser Steuer einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Unternehmen greifen oft aus Wettbewerbsgründen auf Einwegverpackungen zurück, was eine erhebliche Belastung für die Umwelt darstellt. Eine einheitliche Verpackungssteuer für alle schafft die nötigen fairen Rahmenbedingungen und fördert den Übergang zu nachhaltigen Mehrwegverpackungen. Unternehmen verändern ihr Verhalten schneller, wenn sie für Einwegmüll zahlen müssen. Perspektivisch soll sich die Verpackungssteuer selbst abschaffen, indem die Betriebe auf Mehrwegverpackungen umsteigen. Die Stadt Münster hat nun die Möglichkeit, mit einer Verpackungssteuer Verantwortung zu übernehmen. Der Antrag zur sofortigen Beschlussfassung ebnet den Weg für eine zeitnahe Umsetzung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Antrag</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370407</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 13:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Stadt Münster: Klimaneutralität 2030 erfordert radikales Umdenken und Systemwandel – keine grün gewaschene Politik</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/stadt-muenster-klimaneutralitaet-2030-erfordert-radikales-umdenken-und-systemwandel-keine-gruen-gewaschene-politik/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Stadt Münster hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu werden. Während dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, reichen die bisherigen Maßnahmen bei weitem nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen und die drohende Klimakatastrophe abzuwenden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heiko Wischnewski, umweltpolitischer Sprecher der Linken in Münster, kommentiert:<br>„Oberbürgermeister Lewe äußerte sich am 03.10.2024 in der WN pessimistisch zur Erreichbarkeit der Klimaneutralität Münsters bis 2030. Seine Darstellung, dass der Stadt in Sachen Klimaschutz die Hände gebunden seien, teile ich nicht. Es gibt wesentlich mehr Möglichkeiten für die Stadt Münster, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Stattdessen wird hier Verantwortung abgewälzt, um nicht selber aktiv werden zu müssen. Anstatt uns mit dieser Haltung abzufinden, sollten wir konkrete und umsetzbare Maßnahmen in den Fokus rücken.<br>In diesem Sinne fordern wir einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit einem effizienten, günstigen und gut nutzbaren Bussystem, begleitet von attraktiven Arbeitsbedingungen für Busfahrer:innen der Stadtwerke Münster. Mehr E-Busse sind durchaus wünschenswert, aber die müssen dann auch verlässlich, bezahlbar und oft genug fahren.<br>An Münsteraner Schulen, in Kitas und städtischen Kantinen sollte das Angebot pflanzenbasierter Gerichte vorangetrieben werden, um damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.<br>Städtische Pachtflächen müssen strengeren Umweltauflagen unterliegen, einschließlich der Schaffung von Brachflächen und pestizidfreiem Anbau. Angesichts der Tatsache, dass mehr als 40 % der Gesamtfläche Münsters landwirtschaftlich genutzt werden, ist es dringend erforderlich, Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung zu nehmen und zu renaturieren. Für eine pflanzenbasiertere Ernährung werden auch entsprechend weniger Flächen benötigt.<br>Gleichzeitig müssen wir uns bewusst sein, dass die Kommunen im aktuellen System allein Chancenlos gegen den Klimawandel sind. Ohne radikale systemische Veränderungen werden wir scheitern.“</p>
<p>Lea Stupan, Mitglied des Parteivorstands der Linken Münster, ergänzt:<br>"Die Menschen dürfen sich nicht von Versprechungen eines 'grünen Kapitalismus' oder 'grünen Wirtschaftswachstums' blenden lassen. Besonders die Politik der Grünen erinnert an eine milde Form der Klimaleugnung, da sie Lösungen vorgaukeln, die in Wahrheit keine sind.<br>Ein konkretes Beispiel dafür ist die Unterstützung der Einführung von CO₂-Zertifikaten durch die Grünen. Diese führen keine echten Änderungen herbei, sondern sind lediglich ein moderner Ablassbriefhandel. Solche Maßnahmen verkennen den Kern des Problems: Ein Wirtschaftssystem, das auf sektorenübergreifendes Wachstum angewiesen ist, kann nicht mit dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen vereinbar sein. Wir steuern darauf zu, die Erde für uns Menschen unbewohnbar zu machen.<br>Diese Einschätzung wird durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt. Die jüngsten IPCC-Berichte zeigen deutlich, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels weit über das hinausgehen, was im Rahmen des bestehenden Systems möglich ist. Wir brauchen<br>tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen unserer Gesellschaft und Wirtschaft, die weit über Konzepte wie CO₂-Zertifikate oder „grünes Wachstum“ hinausgehen.<br>Angesichts dieser Erkenntnisse ist eine unserer Kernforderungen die konsequente Ausrichtung der Politik an wissenschaftlichen Erkenntnissen, statt an ideologischen Vorstellungen. Nur so können wir den Ernst der Klimakrise in vollem Umfang erfassen und angemessene, wirkungsvolle Maßnahmen entwickeln und umsetzen.<br>Abschließend möchte ich betonen: Klimaschutz ist dabei eigentlich der falsche Begriff. Es geht um nichts Geringeres als die Rettung der menschlichen Spezies. Das Klima und die Erde werden auch ohne uns weiter existieren. Wir müssen uns nur entscheiden, ob wir in Zukunft noch ein Teil davon sein wollen oder nicht."</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370415</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 13:51:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke zu Rodungsarbeiten am Kanal: Gesprächsgrundlage wird abgeholzt</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/die-linke-zu-rodungsarbeiten-am-kanal-gespraechsgrundlage-wird-abgeholzt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Zu den Rodungen des alten Baumbestands in Vorbereitung der Erweiterung des Kanals erklärt Heiko Wischnewski, umweltpolitischer Sprecher der Linken in Münster:
&quot;Die plötzlichen Rodungsaktionen am Kanal, inklusive eines martialischen Polizeiaufgebots, um den Widerstand der Aktivist*innen zu brechen, sind ein Skandal. Die Mahnwache hat legitime Anliegen zum Ausdruck gebracht: Die einsetzende Klimakatastrophe erfordert, alte, klimaschädliche Planungen zu überdenken und dem Erhalt der Bäume eine hohe Priorität einzuräumen. Für den Schiffsverkehr vor Ort gäbe es machbare Alternativen, die ohne eine Rodung auskämen. Alles, was es dafür bräuchte, wäre ein bisschen geistige Flexibilität und guten Willen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wischnewski weiter: "Leider wurden diese Bedenken nicht ernst genommen. Die Gesprächsgrundlage wurde abgeholzt. Zur Dialogbereitschaft gehören zwei Seiten. Von Seiten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) ist leider bisher keinerlei Kompromissbereitschaft zu erkennen. Das ist außerordentlich schade, da die Binnenschifffahrt in der Klimakrise Teil der Lösung sein könnte und müsste. Wir danken den Aktivist*innen, die sich seit vielen Wochen bei Wind und Wetter für die Mahnwache engagiert haben!"</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370421</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 13:57:00 +0100</pubDate>
                <title>Kanalbäume erhalten! Linke besuchen Mahnwache am Dortmund-Ems-Kanal</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/kanalbaeume-erhalten-linke-besuchen-mahnwache-am-dortmund-ems-kanal/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Der umweltpolitische Sprecher der Linken Heiko Wischnewski und Stefan Proske-Schuppelius, der auf Vorschlag der Linken im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familien tätig ist, haben am vergangenen Montag die Mahnwache &quot;Kanalbäume erhalten&quot; am Dortmund-Ems-Kanals besucht. Wischnewski erklärt:

&quot;Wir haben am Montag den Austausch gesucht, weil wir die Sorgen der Aktivist*innen teilen. Die Planungen zur Erweiterung des Dortmund-Ems-Kanals liegen schon viele Jahre zurück. Damals wurden viele Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes gesellschaftlich noch anders bewertet, ganz besonders der Wert alter Baumbestände für die Stadt. Jetzt sind wir in einer neuen Situation. Zwar ist der Transport von Gütern über Wasserwege dem Transport über Straßen in den meisten Fällen vorzuziehen, doch in diesem Fall handelt es sich zu etwa einem Drittel um fossile Rohstoffe. Wir haben große Zweifel, ob der Ausbau des Kanals an dieser Stelle noch notwendig ist, zumal statt einer Erweiterung ja auch Alternativen, wie z.B. ein Ampelsystem denkbar wären. Ausgleichspflanzungen sind besser als nichts, die verloren gehende Artenvielfalt eines alten Baumbestandes können sie aber nicht im Ansatz ersetzen.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Proske-Schuppelius ergänzt: "Der Erhalt der Bäume wäre nicht nur ökologisch wichtig, sondern auch aufgrund des Naherholungswerts für Familien, Sportler*innen und junge Menschen, die sich dort gerne aufhalten. Deshalb muss die Fällung der alten Bäume nach Möglichkeit vermieden werden."</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Gewerkschaft</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370433</guid>
                <pubDate>Sun, 13 Aug 2023 14:16:00 +0200</pubDate>
                <title>Bahnstrecke Münster-Lünen-Dortmund: DIE LINKE fordert beschleunigten und kompletten zweispurigen Ausbau</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/bahnstrecke-muenster-luenen-dortmund-die-linke-fordert-beschleunigten-und-kompletten-zweispurigen-ausbau/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster kritisiert die neue Rahmenvereinbarung zum Ausbau der Bahnstrecke Münster–Lünen–Dortmund als unzureichend. Durch weiterhin eingleisige Abschnitte drohen auch künftig Verspätungen und Kapazitätsprobleme. Die Partei fordert klare Zeitpläne, verbindliche Kostenangaben und einen zügigen zweigleisigen Ausbau.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag unterzeichneten Bund, Land NRW, die Deutsche Bahn AG und der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) eine Rahmenvereinbarung zum Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen-Dortmund. Dazu erklärt Ulrich Thoden, Vorsitzender der LINKEN im Rat der Stadt Münster:</p>
<p><br>„Der vereinbarte zweispurige Ausbau der Bahnstrecke auf dem Teilstück zwischen Amelsbüren und Werne ist sicherlich ein Fortschritt, aber alles andere als ein großer Wurf. So ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum die Teilstücke Münster-Amelsbüren und Werne-Lünen ausgespart und einspurig bleiben sollen. Dadurch sind Zugverspätungen und Kapazitätsengpässe bei Taktverdichtungen wie jetzt auch für die Zukunft vorprogrammiert.</p>
<p>Außerdem wird die Vereinbarung dadurch entwertet, dass die Verantwortlichen nicht bereit sind, konkrete Kostensummen und einen Zeitplan für den Ausbau der Strecke zu benennen. Das deutet darauf hin, dass der Ausbau auf die lange Bank geschoben und womöglich ähnlich wie jetzt der Bahn-Deutschland-Takt erst in 2070 realisiert wird. Damit wäre auch die S-Bahn Münsterland bis 2040 nicht mehr zu realisieren. Offenkundig fehlt bei der Ampel in Berlin und in der schwarz-grünen Landesregierung der Wille, den Ausbau der Bahnstrecke umgehend anzugehen. Das ist vollkommen inakzeptabel. Deshalb werden wir LINKEN wie auch in der Vergangenheit schon weiterhin Druck für einen zügigen zweispurigen Ausbau der Bahnstrecke machen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category><category>Verkehr</category><category>Wohnen</category>
                
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                <guid isPermaLink="false">news-370443</guid>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 14:32:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität statt Profite! Wie wir die Welt gerecht und klimafreundlich ernähren können</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/solidaritaet-statt-profite-wie-wir-die-welt-gerecht-und-klimafreundlich-ernaehren-koennen/</link>
                <author>Die Linke KV Münster </author>
                <description>Dürren, Waldbrände, Starkregen und Missernten. 2022 war ein Jahr voller Extremwetterereignisse. Während in Europa so langsam der Sommer vor der Tür steht, gibt es keine Anzeichen dafür, dass 2023 ein besseres Jahr wird. Da macht es auch nicht gerade Hoffnung, dass die Ampel-Regierung zentrale Regelungen zur Erreichung der Klimaschutzziele (Stichwort Sektorziele) aufweichen will.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Trotzdem wäre es falsch, jetzt den Kopf in den Sand zu stecken. Der Kampf für eine nachhaltigere und gerechtere Welt hat in den vergangenen Jahren Millionen Menschen auf die Straße gebracht. Je besser wir die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, der herrschenden Wirtschaftsordnung und unserem Alltag verstehen, desto mehr können wir gemeinsam erreichen. Auf unserem Themenabend werden wir euch einen Überblick geben, wie Landwirtschaft und Ernährung mit Klimawandel und Welthunger zusammenhängen und mit euch diskutieren, was wir tun können, um eine nachhaltige und gerechte Zukunft zu erkämpfen.</p>
<p>Mit der Veranstaltung möchten wir außerdem auf die "Wir haben es satt!"-Demonstration am 2. Juni in Münster aufmerksam machen. Ein breites Bündnis aus vielen klimabewegten Organisationen, Landwirt<i>innen und Aktivist</i>innen wird an diesem Tag für eine ökologische und sozial gerechte Agrarwende auf die Straße gehen. Im Anschluss an den thematischen Teil möchten wir gerne mit euch Schilder für die Demo malen. Schließt euch gerne an!</p>
<p>Unsere Referent*innen Patricia Niehaus und Heiko Wischnewski sind aktiv bei der Initiative "Münster isst veggie" und im Kreisvorstand der LINKEN Münster.</p>
<p>Themenabend + Schilder malen<br>Solidarität statt Profite! Wie wir die Welt gerecht und klimafreundlich ernähren können</p>
<p>Am 25.05.2023 ab 19 Uhr<br>Linkes Zentrum (Achtermannstr. 19)</p>
<p>Photo by Gabriel Jimenez (https://unsplash.com/@gabrielj_photography) on Unsplash(https://www.unsplash.com/)</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Gesundheit</category><category>Gewerkschaft</category><category>Umwelt</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-370446</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 14:37:00 +0100</pubDate>
                <title>Fukushima mahnt: Alle Atomanlagen abschalten!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/fukushima-mahnt-alle-atomanlagen-abschalten/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe fordert Die Linke Münster die endgültige Abkehr von Atomkraft. Atomenergie bleibe unberechenbar und unsozial, so Heiko Wischnewski, der einen schnellen Ausstieg, die Abschaltung der Urananlagen sowie den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien verlangt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der zwölfte Jahrestag der Atomkatastrophe in Japan ist trauriges Zeugnis der Unkontrollierbarkeit von Atomkraft. Auch in Deutschland wird in diesem Ausstiegsjahr dem Leid der Menschen gedacht, die ihr Zuhause verloren und teils enormer Strahlenbelastung ausgesetzt waren. Anlässlich der Reaktorkatastrophe in Fukushima erklärt Heiko Wischnewski, umweltpolitischer Sprecher der Linken im Stadtrat von Münster:</p>
<p>Es wird höchste Zeit, dass im April endlich die letzten drei Reaktoren in Deutschland vom Netz gehen. Jeder Tag Laufzeit erhöht das Risiko eines Super-GAUs. Die Ampel-Koalition muss zügig ihre und die Fehler früherer Bundesregierungen korrigieren und die Urananlagen in Gronau und Lingen abschalten. Alles andere wäre scheinheilig, denn Deutschland bliebe Teil des dreckigen nuklearen Systems. Fukushima und alle anderen Katastrophen zeigen: Atomkraft ist unberechenbar, teuer und unsozial. Strahlenrisiken und Verwahrungskosten des Atommülls werden unsozial auf nachfolgende Generationen abgewälzt. Stattdessen braucht es einen raschen naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien und ein wirksames Energieeffizienzgesetz.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370455</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 14:48:00 +0100</pubDate>
                <title>Klimaneutralität bis 2030 in Münster: Vieles bleibt im Ungefähren</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/klimaneutralitaet-bis-2030-in-muenster-vieles-bleibt-im-ungefaehren/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>In einem Schreiben an Oberbürgermeister Lewe und die Politik äußern Vertreter*innen der Klimaschutzbewegung den Eindruck, dass es bisher keinen konkreten und verbindlichen Maßnahmenplan gibt, um die Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. Dazu erklärt Heiko Wischnewski, klimapolitischer Sprecher der LINKEN im Rat der Stadt Münster: </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„</strong>Wir LINKEN können diesen Eindruck leider nur bestätigen. Die Verwaltung argumentiert, kommunale Klimaschutzmaßnahmen seien komplex und eine Querschnittsaufgabe. Das stimmt zwar, ändert aber leider überhaupt nichts daran, dass Klimaneutralität bis 2030 nur dann zu schaffen ist, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Wenn es hier bisher verwaltungsintern keinen Überblick gibt und keine Kapazitäten für einen konkreten und verbindlichen Plan, dann werden die Prioritäten in der Verwaltung durch Herrn Lewe schlichtweg falsch gesetzt. Zwar gibt es in Münster natürlich in zahlreichen Bereichen Klimaschutzbemühungen. Bisher bleibt aber vieles unverbindlich und im Ungefähren. Das macht es auch nicht nur für die Klimabewegung, sondern auch für die Kommunalpolitik schwierig, die Defizite treffend auszumachen und auf die Tube zu drücken. Unterschiedliche Bereiche, wie zum Beispiel Energieversorgung und Landwirtschaft, müssen vergleichbar sein und wir brauchen für alle Sektoren eine transparente Timeline, welche Maßnahmen in welchem Jahr greifen und wie weit uns das in Bezug auf 2030 bringt.<strong>“</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370448</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
                <title>DIE LINKE kritisiert Räumung von Lützerath</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/die-linke-kritisiert-raeumung-von-luetzerath/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Zur aktuellen Situation rund um die Klima-Proteste in Lützerath erklärt Jens Feldmann, Kreissprecher der LINKEN in Münster:

„Was in Lützerath aktuell passiert, ist ein Skandal. Hier werden mit aller Macht und Staatsgewalt die Konzerninteressen von RWE durchgedrückt, obwohl diese mit dem 1,5° Ziel nicht vereinbar sind. Auch für die Sicherung der Energieversorgung wird die Braunkohle nicht benötigt, das ist durch die Wissenschaftler*innen der &#039;CoalExit Research Group&#039; schon vor einem halben Jahr bestätigt worden.”</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heiko Wischnewski, klimapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Stadtrat ergänzt: „Traurigerweise waren es wieder einmal grüne Minister*innen, die einen faulen Deal mit RWE ausgehandelt und Lützerath geopfert haben. Sie haben damit das Vertrauen vieler, vor allem auch junger Menschen betrogen, die die Grünen mit der Hoffnung auf konsequenteren Klimaschutz gewählt haben. Für uns LINKE ist völlig klar, dass Lützerath erhalten bleiben und der Polizeieinsatz sofort beendet werden muss. Daher beteiligen sich gerade auch viele unserer Mitglieder an den Aktionen vor Ort, unter anderem unsere NRW-Landessprecherin und Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler und unsere Parteivorsitzende Janine Wissler.”</p>
<p>Feldmann abschließend: „Wir danken allen Protestierenden, die gerade vor Ort dem Gemeinwohl eine Stimme geben und auf die Einhaltung des 1,5° Ziels bestehen. Darüber hinaus fordern wir die Grünen in Münster auf, klar Stellung zu beziehen gegen die Räumung von Lützerath.”</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Gewerkschaft</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-370457</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                <title>DIE LINKE stellt Antrag zur Verhinderung von Energiearmut</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/die-linke-stellt-antrag-zur-verhinderung-von-energiearmut/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Für die kommende Ratssitzung am 26. Oktober hat die Linksfraktion einen Antrag zur sofortigen Beschlussfassung gestellt, in dem Maßnahmen zur Verhinderung von Energiearmut eingefordert werden. Katharina Geuking, sozialpolitische Sprecherin und Ratsmitglied der LINKEN erklärt:

„Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen steigende Energiepreise und die soziale Schieflage kommen zu langsam und zu spät. Die Stadt muss daher jetzt aktiv werden und Maßnahmen zur Entlastung ergreifen. Mit unserem Antrag schlagen wir die Einführung eines Sozialenergiefonds vor, der die Energieschulden von Haushalten in Not übernehmen kann. Ähnliche Fonds gibt es auch schon in anderen Städten, beispielsweise Hannover. Dort macht man seit Jahren gute Erfahrungen damit, Menschen auf diese Weise über akute Notlagen hinweg zu helfen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Thoden, Sprecher der LINKEN im Rat der Stadt Münster ergänzt:</p>
<p>„Darüber hinaus haben wir beantragt, Energie- und Wassersperren für Stadtwerke-Kund*innen auszusetzen und auf andere Versorger aktiv zuzugehen, um Sperren während der aktuellen Krise zu verhindern. In Münster treffen steigende Energiekosten auf hohe Mietpreise. Das bringt Menschen mit geringen Einkommen in eine existentiell bedrohliche Situation.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Antrag</category><category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category><category>Wirtschaft</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370469</guid>
                <pubDate>Sat, 16 Jul 2022 15:04:00 +0200</pubDate>
                <title>Münster muss den Hitzeschutz ernster nehmen</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/muenster-muss-den-hitzeschutz-ernster-nehmen/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Für die kommende Woche sind extreme Temperaturen bis zu 40 Grad angekündigt. Heiko Wischnewski, klimapolitischer Sprecher der LINKEN in Münster und Mitglied im Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen kommentiert:</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch die fortschreitende Klimakatastrophe kommt es schon jetzt im Sommer vermehrt zu Hitzewellen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden aber von den politisch Verantwortlichen noch stark unterschätzt. Eine aktuelle Recherche des Recherchenetzwerks CORRECTIV hat ergeben, dass mindestens neun Millionen Menschen in Deutschland zu Risikogruppen gehören, für die die Hitze lebensgefährlich werden kann, dazu gehören z.B. alleinstehende Personen über 65 Jahren und Menschen mit Behinderungen. Eine relevante Übersterblichkeit durch Hitze konnte auch durch eine Studie des RKI längst nachgewiesen werden. Jedoch gibt es bisher weder auf Bundesebene, noch in den Ländern oder Kommunen von den Behörden ein konkretes Monitoring des Problems. Um Todesfälle während Hitzewellen zu verhindern und rechtzeitig auf medizinische Notfälle zu reagieren, wäre es dringend notwendig, Kontakt zu gefährdeten Menschen zu halten und sie zu unterstützen, z.B. durch Aufstellen von Ventilatoren oder das Anreichen von Flüssigkeit.</p>
<p>Aber auch für Menschen, die keiner Risikogruppe angehören, könnte die Stadt viel tun. Die Aufstellung eines Hitzeaktionsplans ist längst überfällig. Schließlich ist Hitze für alle Menschen eine große Belastung. Eine leicht umsetzbare Maßnahme wären zum Beispiel öffentliche Trinkwasserbrunnen in allen Stadtvierteln. So könnten die Bürger*innen sich unterwegs kostenlos ihre Trinkflaschen auffüllen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Gesundheit</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370489</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Feb 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Entlastung jetzt!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/1/themen/umwelt-und-tierschutz/news/entlastung-jetzt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Aktuell werden Menschen mit mittleren und geringen Einkommen massiv belastet. Während pandemisch bedingte Zumutungen noch den Alltag überschatten, spitzt sich für viele auch im Bereich der Lebenshaltungskosten die Lage dramatisch zu. Katharina Geuking, sozialpolitische Sprecherin der LINKEN im Stadtrat von Münster und Direktkandidatin für die Landtagswahl erklärt:

„Wir sehen aktuell eine vergleichsweise hohe Inflation, die vor allem durch Energiepreise getrieben wird. Hier rächt es sich, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in den zurückliegenden Jahren mit angezogener Handbremse erfolgt ist und Deutschland in hohem Maße vom Import fossiler Energieträger, vor allem Erdgas, abhängig ist. Dessen Preis ist im zurückliegenden Jahr um das Vielfache gestiegen. Die dramatischen Preissteigerungen im Bereich Strom- und Gas sind aber auch auf die CO2-Bepreisung zurückzuführen. Hinzu kommt, dass auch Bahn fahren in den letzten Monaten wieder teurer wurde und nun auch noch die Kosten für Wohnungssanierungen in hohem Maß auf auf Mieter*innen abgewälzt werden könnten, wie aktuell das Pestel-Institut warnt. Jetzt rächt sich eine Politik, die Klimaschutz allein über marktwirtschaftliche ‚Anreize‘ und die Preise erzwingen will. Diese Politik ist in hohem Maße sozial ungerecht. Denn Menschen mit geringen Einkommen tragen durch ihren reduzierten Ressourcenverbrauch nur wenig zur Klimakatastrophe bei. Nun müssen sie auch noch mit einem vergleichsweise hohen Anteil ihres Einkommen für die Schäden aufkommen, die andere verursacht haben.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heiko Wischnewski, klimapolitischer Sprecher der LINKEN in Münster ergänzt:<br>„Viele Menschen dürften sich gerade gründlich verschaukelt vorkommen. Strom, Heizung, Wohnen und Mobilität werden teurer, ohne dass bezahlbare ökologische Alternativen rechtzeitig und ausreichend geschaffen wurden. Das gefährdet die Zustimmung der Menschen zu überlebenswichtigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen. Jetzt muss schnell gehandelt werden. Drohende Strom- und Gassperren müssen sofort ausgesetzt und die ausstehende Beträge übernommen werden. Darüber hinaus braucht es eine sofortige Anpassung des Hartz-IV-Satzes an die aktuelle Preiseskalation. Mittelfristig muss ein umfassendes Maßnahmenpaket ausgearbeitet werden, welches die unverhältnismäßige Belastung von Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen bei der Finanzierung des Klimaschutzes in den Blick nimmt und in allen relevanten Bereichen (Energie, Wohnen, Verkehr) für wirksame Entlastung sorgt. Ideen wären hier z.B. progressiv mit der Verbauchsmenge steigende Strom- und Gastarife und eine hundertprozentige Rückzahlung der CO<sub>2</sub>-Steuer für Haushalte mit Einkommen unter 1.200 € pro Person.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category><category>Wirtschaft</category>
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