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            <title>Die Linke Kreisverband Münster: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Kreisverband Münster</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 22:43:51 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-378594</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 14:06:58 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Münster verzeichnet erneute Eintrittswelle</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-muenster-verzeichnet-erneute-eintrittswelle/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt verzeichnet die Linke Münster wie auch die gesamte Partei eine erneute Eintrittswelle. Bundesweit hat die Partei mit 131.500 Mitgliedern erstmals die CSU überholt und ist nun nach CDU, SPD und Grünen die Partei mit den meisten Mitgliedern in der Bundesrepublik. Die Linke Münster hat die SPD Münster derweil bereits hinter sich gelassen und steht kurz davor, die 1.000-Mitgliedermarke zu erreichen.</p>
<p>Samantha McNair, Vorstandsmitglied der Linken Münster, ordnet ein: „Mit den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ist vielen Menschen noch einmal bewusst geworden, dass die unsoziale Politik der Bundesregierung dem Rechtsruck weiteres Futter gibt. Wer sich dagegen stellen will, kommt intuitiv zu uns. Während nun auch schon in der SPD über eine Öffnung zur AfD gesprochen wird, ist und bleibt die Linke die Partei für alle, die Faschismus ablehnen und Solidarität befürworten."</p>
<p>„Wir begrüßen das gestiegene Interesse an linker Politik auch in Münster.“, sagt Mitgliederbeauftragter und Kreissprecher der Linken Münster Fardad Afscharian. „Allein in Münster haben wir in fünf Tagen 21 neue Parteieintritte verzeichnet und stehen nun bei insgesamt 964 Mitgliedern in unserem Kreisverband. Bislang ist kein Ende der Eintrittswelle in Sicht.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-376773</guid>
                <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 14:32:38 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Münster kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-muenster-kritisiert-die-reformplaene-der-bundesregierung/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Münster kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung als Drangsalierung der arbeitenden Bevölkerung. Die Bundesregierung hat am 2. Juli in dem Papier „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ mehrere Reformen angekündigt, die das Misstrauen der Regierung gegenüber der Bevölkerung offenbaren. Kritisch gesehen werden an den neuen Plänen vor allem die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung, die Einführung der Krankschreibungspflicht ab dem 1. Tag der Erkrankung, die Steuererhöhung für Minijobs und die Überwachungsmaßnahmen in der sogenannten Bekämpfung des Sozialleistungsmissbrauchs sowie die halbherzigen Versuche, ein Entgegenkommen vorzutäuschen, etwa indem sie den ohnehin notwendigen Inflationsausgleich bei der Einkommenssteuer als Teil der Reformen bezeichnet.</p>
<p>Die Linke Münster solidarisiert sich zudem mit allen, die in den Arztpraxen arbeiten. Der Unmut des Hausärzteverbandes kommt nicht von Ungefähr. Bereits seit Wochen kursieren die geplanten Sparmaßnahmen für die Krankenkassen. Nun sollen die Arztpraxen neben diesen Einsparungen auch noch eine höhere Belastung verkraften.</p>
<p>Carina Verhufen, Sprecherin der AG für Politische Bildung, ordnet die Reformvorschläge ein:</p>
<p>„Durch die schärfere Regelung von Krankschreibungen werden mehr Arztpraxen überlastet sein, als auch die Arbeitnehmer*innen unter Druck und Generalverdacht gesetzt. Insbesondere während der Grippewellen wird das Gesundheitssystem in Zukunft noch stärker unter Druck geraten, als es bisher der Fall war. Da die Regierung hier keine Vorschläge gemacht hat, um die Kapazitäten des Gesundheitssystems auszudehnen, müssen wir davon ausgehen, dass sie soweit gar nicht erst gedacht hat, oder die Überbelastung und die damit einhergehenden Konsequenzen billigend in Kauf nimmt. Es ist schon bemerkenswert, wie diese Regierung immer wieder die Grenzen des Sozialstaats überschreitet und die Schuld auf andere lenkt, um von Systemfehlern abzulenken.“</p>
<p>Die Linke Münster mahnt zudem die Folgen der Einschnitte in die Informationsfreiheit an. Hierdurch deutet sich an, dass Steuerverschwendungen wie in den Fällen der Autobahnmaut von Andreas Scheuer und der Maskendeals von Jens Spahn in Zukunft einfach vertuscht werden sollen. Die zunehmende Intransparenz wird sicher nicht zu einer höheren Arbeitsdisziplin in der Politik beitragen.</p>
<p>Yannick Lux, Mitglied des Kreisvorstandes, sagt zum Zustand der Regierung:</p>
<p>„Das Misstrauen, dass diese Regierung der Bevölkerung immer wieder entgegenbringt, ist erschreckend. Nach der Einführung der neuen Grundsicherung sollen jetzt also auch die Leute in der arbeitenden Bevölkerung drangsaliert werden, sobald sie es mal wagen, krank zu werden. Wenn das so weitergeht, brauchen wir bald auch Bescheinigungen für unsere Pausenzeiten und Nachweise, dass wir jede Minute Arbeitszeit auch wirklich mit Arbeit verbringen. Der Neoliberalismus von SPD und CDU/CSU verrät die Arbeiterklasse immer wieder aufs Neue mit Versprechungen von einem wirtschaftlichem Aufschwung und damit einhergehendem Wohlstand, der letztlich immer den Vermögenden vorbehalten bleibt. Die Beliebtheitswerte dieser Regierung zeigen schon seit Langem, dass es dafür keinen demokratischen Rückhalt mehr gibt. Diesen Parteien muss klar gemacht werden, dass ihr Misstrauen gegenüber der Bevölkerung auch bei Wahlen erwidert werden kann.“</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
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                <guid isPermaLink="false">news-373833</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 12:07:31 +0100</pubDate>
                <title>Amtsgericht spricht Journalisten frei - Die Linke Münster kritisiert skandalöse Einschüchterungsstrategie der Polizei</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/amtsgericht-spricht-journalisten-frei-die-linke-muenster-kritisiert-skandaloese-einschuechterungsstrategie-der-polizei/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde ein Journalist vor dem Amtsgericht freigesprochen, der auf unserer Demo im Juni Polizist*innen filmte, wie sie mit Knüppeln und Pfefferspray auf mit Straßenkreide malende Aktivist*innen zugegangen sind, obwohl das Ordnungsamt zu der Zeit versichert hat, dass das Verwenden von Straßenkreide in Münster keine Ordnungswidrigkeit darstellt. Anlass dieser Demo war eine Reihe polizeilicher Repressionen, mit denen das Verwenden von Straßenkreide in aktivistischen Kontexten zu der Zeit in Münster seitens der Polizei kriminalisiert wurde. So wurden im Sommer mehrere linke und antifaschistische Aktivist*innen durchsucht, ihre Straßenkreide beschlagnahmt, ihre Personalien vernommen und Gefährderansprachen durchgeführt, auch bei Minderjährigen. Die Klage selbst kam nur zu Stande, weil die Polizei die Instagram-Storys des Journalisten überwachten, nachdem er die Demo angemeldet hat. Dabei wurden Bildschirmfotos eines Videos in der Story des Journalisten anstelle des eigentlichen Videos aufgezeichnet.</p>
<p>Patricia Niehaus, Kreissprecherin der Linken Münster, erklärt dazu: „Das Gerichtsverfahren gegen den Journalisten fügt sich ein in ein Gesamtbild von Willkür und Einschüchterungsversuchen seitens der Polizei gegen linke und antifaschistische Aktivist*innen, die im Sommer eskaliert ist. So hat die Polizei erst versucht, die sie kritisierende Demo zu verhindern und dann unmittelbar vor der Demo das Verwenden von Straßenkreide untersagt, ohne eine stichhaltige Begründung hierfür nennen zu können. Während der Demo gipfelte die Willkür und die Einschüchterungsversuche der Polizei sogar in körperlichen Angriffen auf Aktivist*innen durch einzelne Polizeibeamte.“</p>
<p>Theo Schütz, Mitglied des Kreisvorstands der Linken Münster, ergänzt: „Statt Selbstreflexion, Einsicht und Besserung versucht die Polizei nun mit Klagen weiterhin durch Einschüchterung die Kritik an ihrem Fehlverhalten zu ersticken.“</p>]]></content:encoded>
                
                
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                <guid isPermaLink="false">news-371406</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 09:51:08 +0100</pubDate>
                <title>LEG kündigt Stadtteilgewerkschaft in Berg Fidel – Angriff auf solidarische Stadtteilarbeit</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/leg-kuendigt-stadtteilgewerkschaft-in-berg-fidel-angriff-auf-solidarische-stadtteilarbeit/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dem Nachbarschaftstreff Berg Fidel e.V. wurden Ende September 2025 von der LEG die Räume gekündigt. Der Trägerverein der Stadtteilgewerkschaft Berg Fidel Solidarisch hatte erst wenige Monate vorher, im April, einen unbefristeten Mietvertrag für die Räume der „Alten Post“ unterzeichnet und stellt seitdem den Raum u.a. für die Aktivitäten von Berg Fidel Solidarisch zur Verfügung.</p>
<p>Die Linke Münster solidarisiert sich ausdrücklich mit der Stadtteilgewerkschaft Berg Fidel Solidarisch und dessen Trägerverein, dem Nachbarschaftstreff Berg Fidel e.V.. Die Kündigung des Mietvertrags durch die LEG Wohnungs- und Immobiliengesellschaft ist aus unserer Sicht ein politisch motivierter Angriff auf kritische, solidarische Nachbarschaftsarbeit und muss umgehend zurückgenommen werden.</p>
<p>„Was die LEG hier betreibt, ist der Versuch, unliebsame Kritik mundtot zu machen. Ein Konzern, der von steigenden Mieten profitiert, entzieht einem Nachbarschaftstreff die Räume, weil dort Missstände benannt werden. Das ist inakzeptabel und ein fatales Signal an die Menschen, nicht nur in Berg Fidel, sondern in ganz Münster“, erklärt Fardad Afscharian, Sprecher des Kreisverbands Die Linke Münster.</p>
<p>Dass ein unbefristeter Mietvertrag nach nicht einmal sechs Monaten gekündigt wird, nachdem erhebliche Eigenleistungen in Renovierung und Ausbau der Räume geflossen sind, ist ein Skandal. Besonders empörend ist, dass die LEG die Kündigung offen damit begründet, dass der Nachbarschaftstreff eine Plattform für Kritik an der LEG sei. Kritische Stimmen zu unterdrücken, indem ihnen Räume entzogen werden, zeigt, wie berechtigt diese Kritik ist.</p>
<p>Der Nachbarschaftstreff Berg Fidel e.V. leistet seit Jahren unverzichtbare Arbeit im Stadtteil: Beratung von Mieter*innen, Unterstützung bei Problemen mit Behörden, offene Treffangebote, solidarische Küchen und nicht zuletzt die Bereitstellung von Räumen für die Tafel Münster. All diese Angebote kommen direkt den Menschen in Berg Fidel zugute – gerade in einem Stadtteil, der besonders von steigenden Mieten, Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen ist.</p>
<p>„Berg Fidel Solidarisch ist ein Ort, der für viele Menschen hier eine konkrete Unterstützung bei den vielen Problemen mit der LEG, aber auch anderen Alltagsprobleme bietet. Wir sehen die Kündigung unserer Räumlichkeiten daher als einen Angriff auf die Rechte und das Leben aller Menschen in Berg Fidel, insbesondere der Mieter*innen der LEG. Wir fordern von der LEG die Rücknahme dieser skandalösen Kündigung“. sagt Marvin Feldmann, Mitglied der Stadtteilgewerkschaft.</p>
<p>Die Begründung der LEG, man habe sich einen „konstruktiven“ Nachbarschaftstreff gewünscht, entlarvt ein problematisches Verständnis von Beteiligung: Offenbar ist Nachbarschaft nur dann willkommen, wenn sie nicht widerspricht und Missstände nicht öffentlich macht. Dabei sind genau diese Missstände – überhöhte Mieten, mangelhafte Instandhaltung und schlechte Erreichbarkeit – vielfach dokumentiert und realer Alltag für viele LEG-Mieter*innen, auch in Münster.</p>
<p>Die Linke Münster verurteilt diese Geschäftspraxis scharf. Ein börsennotierter Wohnungskonzern, der in Berg Fidel eine faktische Monopolstellung innehat, trägt eine besondere soziale Verantwortung. Statt diese wahrzunehmen, nutzt die LEG ihre Marktmacht offenbar, um kritische Initiativen unter Druck zu setzen und ihr Image zu schützen.</p>
<p>Wir fordern die LEG nachdrücklich auf, die Kündigung des Mietvertrags zurückzunehmen, damit Berg Fidel Solidarisch seine wichtige Arbeit fortsetzen kann. Gleichzeitig braucht es endlich eine politische Antwort auf die Macht großer Wohnungskonzerne: Wohnraum und Nachbarschaftsorte dürfen nicht von Profitinteressen abhängig sein.</p>
<p>Die Linke Münster steht an der Seite von Berg Fidel Solidarisch und allen Initiativen, die sich für Solidarität, Teilhabe und das Recht auf Stadt einsetzen.<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Partei</category><category>Wirtschaft</category><category>Wohnen</category>
                
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 13:08:36 +0100</pubDate>
                <title>Stoppt die US-Aggression! – Kundgebung in Solidarität mit dem venezolanischen Volk</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/stoppt-die-us-aggression-kundgebung-in-solidaritaet-mit-dem-venezolanischen-volk/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel ruft Die Linke im Bündnis mit weiteren Gruppen zu einer Kundgebung diese Woche Dienstag am 06.01.2026 vor dem Hauptbahnhof auf. Die aufrufenden Organisationen stellen sich gegen den Angriff der USA auf Venezuela der am 03.01.2026 stattfand. Die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Ehefrau, sowie die Ermordung von über 40 Venezolaner*innen, in einem brutalen Bombardement ohne formelle Kriegserklärung stellen einen eklatanten Bruch des Völkerrechts dar.</p>
<p>Die aufrufenden Organisationen verurteilen die US-Amerikanische Aggression in Venezuela, die der Menschheit ein weiteres Mal vor Augen führt, dass das Völkerrecht für alle imperialistischen Großmächte nur eine leere Phrase ist und nach belieben angewandt oder ignoriert wird. Außerdem verurteilen die aufrufenden Organisationen die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz, welcher kurz nach dem Angriff erklärte, Maduro habe sein Volk ins Verderben geführt, und somit die Schuld bei den Angegriffenen und nicht beim Aggressor sucht.</p>
<p>Fardad Afscharian, Kreissprecher der Linken Münster, erklärt dazu: "Nach jahrelangen Sanktionen und Drohungen kam es jetzt zu einem Angriff auf Venezuela. Uns muss klar sein: Hier geht es nicht um Demokratie oder Freiheit, sondern um das Recht des Stärkeren und um wertvolle Ressourcen. Wir solidarisieren uns mit dem venezolanischen Volk und fordern ein Ende der neokolonialen Machtpolitik, ein Ende der Sanktionen und Gewalt, sowie ein Ende der US-Aggressionen weltweit."</p>]]></content:encoded>
                <category>KV Münster</category><category>Aktion</category><category>PM Partei</category><category>Außenpolitik</category><category>Friedenspolitik</category><category>Veranstaltung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370798</guid>
                <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 12:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke Münster setzt sich für ein längst überfälliges Böllerverbot ein – zum Schutz von Tier, Mensch und Umwelt</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-muenster-setzt-sich-fuer-ein-laengst-ueberfaelliges-boellerverbot-ein-zum-schutz-von-tier-mensch-und-umwelt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster fordert ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk.
Böller gefährden Tiere, Menschen und Umwelt, überlasten Einsatzkräfte und verstärken Gewalt, insbesondere gegenüber FLINTA-Personen. Statt rücksichtsloser Böllerei braucht es solidarische und sichere Alternativen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um ein Böllerverbot an Silvester ist auch in diesem Jahr wieder präsent. Für Die Linke Münster ist klar: Wir fordern das längst überfällige Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk – zum Schutz von Tier, Mensch und Umwelt. Hunderte Verletzte, überlastete Einsatzkräfte und Krankenhauspersonal, massive Umweltbelastungen sowie traumatische Erlebnisse für Tiere dürfen nicht Jahr für Jahr hingenommen werden. Während andere feiern, arbeiten Pflegekräfte – überwiegend FLINTA<i>-Personen – unter extremem Druck, mit Überstunden und Personalmangel. „Für Tiere ist Silvester keine Feier, sondern eine Nacht der Panik. Der Lärm und die Explosionen bedeuten massiven Stress, versetzen Tiere in Angstzustände, gefährden sie und gleichen für sie kriegsähnlichen Zuständen“, erklärt Leonid Ormeloh, tierrechtspolitischer Sprecher der Linken Münster. „Hinzu kommt, dass der durch das Feuerwerk verursachte Müll oft noch Tage nach Neujahr in der Natur liegt und von Tieren als Futter wahrgenommen wird – mit teils tödlichen Folgen.“</i></p>
<p><i>Auch aus umwelt- und klimapolitischer Sicht ist privates Feuerwerk nicht vertretbar. Laut Umweltbundesamt wird in der Zeit zwischen 22:00 Uhr am 31.12. und 02:00 Uhr am 01.01. so viel Feinstaub in die Atmosphäre getragen wie an mehr als drei durchschnittlichen Tagen im Jahr – ein klimapolitischer Skandal. „Silvester kostet jedes Jahr Menschenleben – und für viele FLINTA</i>-Personen bedeutet diese Nacht zusätzlich Angst, Übergriffe und fehlenden Schutz. Das darf nicht hingenommen werden. Gewalt gegen FLINTA<i>-Personen ist kein Randphänomen, sondern Ausdruck patriarchaler Strukturen, die sich in der Silvesternacht besonders zuspitzen“, betont Katja Martinewski, FLINTA</i>-politische Sprecherin der Linken Münster.</p>
<p><br>Für uns ist klar: Die Silvesternacht repräsentiert wie kaum ein anderer Zeitpunkt im Jahr das patriarchale und speziesistische System, das Tier, Mensch und Umwelt gefährdet und unterdrückt. Statt rücksichtsloser Böllerei stehen wir für ein solidarisches Miteinander – ohne Gewalt, exzessiven Alkoholkonsum und alle Formen toxischer Männlichkeit.</p>
<p><br>Unser Dank gilt den Einsatzkräften sowie dem Krankenhaus- und Pflegepersonal, die Jahr für Jahr unter extremen Bedingungen arbeiten und in der Silvesternacht zahlreiche Menschenleben retten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Feminismus</category><category>Tierschutz</category><category>Umwelt</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370797</guid>
                <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 12:21:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke Münster solidarisiert sich mit der Roten Hilfe und kritisiert Debanking linker Strukturen</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-muenster-solidarisiert-sich-mit-der-roten-hilfe-und-kritisiert-debanking-linker-strukturen/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster solidarisiert sich mit der Roten Hilfe und kritisiert die Kündigung ihrer Bankkonten durch die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen.
Das sogenannte „Debanking“ linker Strukturen sei ein gefährliches Einknicken vor rechtem Druck und ein Angriff auf antifaschistisches Engagement. Die Partei warnt vor einer schleichenden Normalisierung politischer Repression.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Versuche des US-Präsidenten, „die Antifa“ als Terrororganisation zu diffamieren, zeigen nun auch in Deutschland erste Auswirkungen. Die „sozial-ökologische“ GLS Bank sowie die öffentlich-rechtliche Sparkasse Göttingen haben der Roten Hilfe, der wichtigsten linken Antirepressionsorganisation in Deutschland, die Konten gekündigt. Die Gründe dafür sind fadenscheinig.</p>
<p>Die Linke Münster erklärt ihre ausdrückliche Solidarität mit der Roten Hilfe und kritisiert das Einknicken deutscher Banken vor rechtem Druck aus den USA.</p>
<p>„Dass eine Bank wie die GLS, die für sich selbst progressive und solidarische Werte in Anspruch nimmt, so schnell einknickt und statt Haltung zu zeigen, die rechtsexteme US-Regierung als Tonangeber akzeptiert, ist kaum zu fassen. Wir fordern die GLS Bank ausdrücklich auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen“, so Patricia Niehaus, Kreissprecherin der Linken Münster.</p>
<p>Auch das Vorgehen der Sparkasse Göttingen stößt auf scharfe Kritik. „Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Institute. Sie sind dem deutschen Recht verpflichtet, nicht der Umsetzung politischer Kampagnen eines US-Präsidenten. Vorauseilender Gehorsam gegenüber autoritären und rechtsextremen Narrativen führt dazu, die Arbeit linker Vereine zu behindern oder zu verunmöglichen“, kritisiert Theo Schütz, Vorstandsmitglied der Linken Münster.</p>
<p>Die Linke Münster warnt vor einer schleichenden Normalisierung politisch motivierter Repression gegen antifaschistisches Engagement. Niehaus ergänzt: „Der Faschismus bekämpft seine Gegner. Umso wichtiger ist es, jetzt solidarisch zu handeln und klar Stellung zu beziehen. Antifaschismus ist kein Verbrechen, sondern notwendig. Wir sind solidarisch: Wir sind alle Antifa.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Antifaschismus</category><category>Wirtschaft</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370366</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 13:34:00 +0100</pubDate>
                <title>Familienunternehmer nähern sich der AfD an: Linke fordert Austritte im Münsterland</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/familienunternehmer-naehern-sich-der-afd-an-linke-fordert-austritte-im-muensterland/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Der Verband „Die Familienunternehmer“ hat Anfang Oktober Vertreter*innen der AfD zu seinem Parlamentarischen Abend eingeladen und damit die bisherige wirtschaftliche Brandmauer offen eingerissen. Auch wenn der Verband später stark zurückruderte, bleibt der politische Kern unverändert: Der Einfluss eines kapitalkräftigen Lobbyverbandes verschiebt die gesellschaftliche Grenze nach rechts und normalisiert eine Partei, die in Teilen gesichert rechtsextrem ist. Für die Linke in Münster ist klar, dass diese Einladung kein isoliertes Vorgehen ist, gar eine Panne ist, sondern Ausdruck tiefer liegender politischer und wirtschaftlicher Dynamiken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Marie Syska, wirtschafts- und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke Münster: „Mit dem Vorstoß von Verbandspräsidentin Ostermann lässt der Verband der Familienunternehmer seinen demokratischen Schleier fallen. Das Vorgehen des Verbandes lässt sich vielleicht am besten mit folgendem Bild beschreiben: Es brennt, ein Versicherungsunternehmen schlägt die Brandschutztür ein und erklärt anschließend, die Sicherheitsvorkehrungen wären nicht ausreichend gewesen. Durch die Einladung zum Parlamentarischen Abend sowie den Beschluss zum strategischen Austausch bekennt sich der Verband nun offen dazu, dass er, um die libertären Eigeninteressen seiner Mitglieder durchzusetzen, auch mit der AfD zusammenarbeitet. Alle Unternehmerinnen stehen jetzt vor der Entscheidung, ob sie zur Normalisierung antidemokratischer Parteien beitragen wollen oder sich durch einen Austritt aus dem Verband „Die Familienunternehmer“, zu einer demokratischen und verantwortungsvollen Wirtschaft bekennen.<br>Konkret erwarten wir, dass sich Unternehmen im Münsterland, die sich demokratischen Grundwerten verpflichtet sehen, eindeutig positionieren: Die Westfalen AG mit Sitz in Münster und die Fiege Logistik Holding Stiftung &amp; Co. KG mit Sitz in Greven fordern wir dazu auf, ihre Mitgliedschaften beziehungsweise Präsidiumsrollen im Verband der Familienunternehmer niederzulegen. Ebenso fordern wir Marcus Gillsch (MTG Handels- und Consulting GmbH) und Manfred Gutsche (Overmann Immobilien GmbH und Co. KG) dazu auf, ihre Vorstandstätigkeit im Regionalkreis Münsterland/ Osnabrück der Familienunternehmer aufzugeben. Wir begrüßen die öffentliche Distanzierung der Wirtschaftsinitiative Münster (WIN) von dem Vorgehen der Familienunternehmer und fordern sie dazu auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen und Mitgliedern des Verbands der Familienunternehmer zukünftig kein Podium mehr zu bieten.“<br><br>Yannick Lux, Mitglied des Kreisvorstands der Linken Münster, ergänzt:<br>„Die Forderungen nach Distanzierung Münsteraner Unternehmen vom Verband der Familienunternehmer ist für die Linke Münster das absolute Minimum. Wir müssen klar benennen, dass diese Öffnungsstrategie aus einflussreichen Teilen der Wirtschaft in Richtung AfD einem eindeutigen Muster folgt: Erst wird getestet, wie weit man gehen<br>kann, dann rudert man bei öffentlicher Kritik zurück, während in der Wahrnehmung hängen bleibt, dass die AfD inzwischen in wirtschaftlichen Kreisen als normaler Gesprächspartner behandelt wird. Das ist kein zufälliger Ausrutscher, sondern Ausdruck einer neoliberalen Logik, die politische Stabilität nicht an demokratischen Werten, sondern an den eigenen Kapitalinteressen misst.<br>Demnach markiert die Einladung der AfD durch die Familienunternehmer nicht nur einen politischen Tabubruch, sondern folgt einem klassischen Muster aus der Geschichte: Wann immer autoritäre Kräfte erstarken, passen große Unternehmen mit erheblicher Kapitalmacht ihre Kontakte an, um selbst unter neuen politischen Bedingungen Privilegien, Einfluss und Besitzstände zu sichern. Diese Dynamik zeigte sich zuletzt in den USA mit der erneuten Wahl Donald Trumps. Demnach ist dieses Verhalten weder neu noch überraschend. Es ist Ausdruck eines Systems, das wirtschaftliche Macht über demokratische Verantwortung stellt.<br><br>Solange große Unternehmen innerhalb eines kapitalistischen Wirtschaftssystems in der Lage sind, politischen Druck auszuüben und antidemokratische Kräfte zu normalisieren, bleibt jede Brandmauer brüchig. Die gegenwärtige Entwicklung zeigt, dass wir die strukturelle Macht des Kapitals grundsätzlich zurückdrängen müssen, Unternehmen demokratisieren und unsere Wirtschaft weg von reiner Profitlogik organisieren müssen, wenn wir demokratische und soziale Werte dauerhaft schützen wollen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Antifaschismus</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370368</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 15:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Femizide und fehlende Schutzräume - Münster setzt klares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/femizide-und-fehlende-schutzraeume-muenster-setzt-klares-zeichen-gegen-geschlechtsspezifische-gewalt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Am Dienstag, dem 25. November, haben Die Linke Münster, die Linksjugend Solid Münster, der Internationale Jugendverband Münster und Catcalls of Münster gemeinsam ein starkes Zeichen gegen patriarchale Gewalt gesetzt. Über 200 Menschen folgten dem Aufruf „Demonstration gegen Gewalt an Frauen“ und machten deutlich, dass geschlechtsspezifische Gewalt gegen FLINTA-Personen kein Einzelfall ist, sondern Ausdruck tief verankerter gesellschaftlicher Strukturen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katja Martinewski, Fraktionssprecherin der Linken im Rat und Sprecherin für FLINTA* und Gleichstellung, erklärt:<br>„Gewalt gegen FLINTA-Personen bleibt ein massives und strukturelles Problem. FLINTA, die unter Gewalt leiden und sich in Abhängigkeitsverhältnissen befinden, können nur unter schwersten Bedingungen diese belastenden Umstände verlassen. Ob es die Arbeitsstelle, oder die eigene Partnerschaft ist. Diese Abhängigkeit ist durch Ehegattensplitting, schlechte Betreuungsangebote oder die unterfinanzierte Unterstützung bei einer Trennung politisch verursacht und daher auch politisch lösbar. Ich setze mich im Rat, in den Ausschüssen und in meiner Funktion als Sprecherin dafür ein, dass Münster Täterarbeit priorisiert, Schutzräume stärkt und Betroffenen endlich kostenlose und reale Sicherheit bietet, die ihnen zusteht.“<br><br>Antonia Dreston, Partei Die Linke Münster ergänzt:<br>„Geschlechtsspezifische Gewalt ist allgegenwärtig, sie beginnt in der gesellschaftlichen Normalisierung von sexistischen und diskriminierenden Strukturen und endet in der Spitze der expliziten Gewalt - dem Femizid: fast jeden Tag wird in Deutschland eine Frau oder weiblich gelesene Person getötet, weil sie eine Frau* ist, häufig in Beziehungskontexten. Frauenhäuser können ein wirksamer Schutzraum für diese Menschen sein, von diesen fehlen bundesweit über 15.000 Plätze. Die Gewalt gegen FLINTA-Personen nimmt weiter zu, während Politik und Staat ihrer Verantwortung nicht nachkommen: Die Istanbul-Konvention wird nicht konsequent eingehalten, sichere Schwangerschaftsabbrüche sind nicht für alle zugänglich und der Gender Health Gap bleibt bestehen. Unsere Demonstration am 25.11., gemeinsam mit der Linksjugend Solid Münster, dem Internationalen Jugendverband Münster und Catcalls of Münster, macht deutlich, dass wir diese Zustände nicht hinnehmen. Wir fordern solidarischen Schutz von Betroffenen, eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern, die Anerkennung von Femiziden als Straftatbestand, die Sicherung von Rechten von TINA*-Personen, sowie intersektionale Bildung an Schulen und Hochschulen.“<br><br>Kathrin Gebel, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, abschließend:<br>„Wenn Frauen in Deutschland und weltweit zu Protesten aufrufen, […] zeigt das vor allem eines: Die Geduld ist am Ende. Frauen sehen jeden Tag, dass der Staat sie nicht konsequent schützt, dabei ist Sicherheit vor Gewalt eine staatliche Pflicht. Der 25. November darf kein Ritual werden, bei dem alle betroffen nicken und danach weiter bei Schutz und Hilfe gekürzt wird. […] Doch während die Gewaltbetroffenheit steigt, geraten<br>geschlechterpolitische Errungenschaften unter Beschuss und die Bundesregierung plant Kürzungen im Gewaltschutz. […] Wer Gewalt gegen Frauen wirklich stoppen will, muss für eine bedarfsgerechte, bundesweit einheitliche Finanzierung und Täterprogramme mit klaren Qualitätsstandards sorgen.“<br><br>Die Linke Münster kündigt an, den Druck auf allen politischen Ebenen zu erhöhen. Geschlechtsspezifische Gewalt ist strukturell und sie endet erst, wenn Schutz, Prävention und Gleichstellung nicht länger Nebenaufgaben, sondern zentrale politische Verpflichtungen sind.</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Feminismus</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370369</guid>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 17:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Mieten-Notstand in Münster: Gemeinsam gegen Wohnungsnot und Wucherpreise</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/mieten-notstand-in-muenster-gemeinsam-gegen-wohnungsnot-und-wucherpreise/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Der Mieten-Notstand ist längst in der Fläche angekommen: Er trifft nicht mehr nur die Großstädte, sondern inzwischen auch kleinere Städte und ländliche Räume. Obwohl in Deutschland Wuchermieten eigentlich verboten sind, werden sie de facto nicht verfolgt. Somit können große Immobilienkonzerne und dreiste Vermieterinnen ihre Mieterinnen vielerorts weiterhin ungehindert abzocken.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 13. November 2025 fand in Münster eine Mieterinnenversammlung statt. Zeitgleich kamen bundesweit in mehr als 80 Städten ebenfalls Menschen zusammen, um konkrete Schritte gegen Mietwucher zu planen. Die Versammlung in Münster wurde mit einem Grußwort von Jan van Aken, Vorsitzender der Partei Die Linke, eröffnet. Er erklärt dabei: „Ja, die Immobilienlobby hat viel Geld – aber wir haben uns. Und wir sind mehr. Wenn sich Mieterinnen zusammenschließen, kommen sie nicht mehr an uns vorbei.“<br><br>Auch Katja Martinewski, Sebastian (Baas) Nahrwold und Jacob Bohé, Ratsmitglieder der Linksfraktion Münster, nahmen an der Veranstaltung teil; zudem war das Wahlkreisbüro von Kathrin Gebel vertreten.<br>Patricia Niehaus, Kreissprecherin Die Linke Münster, erklärte im Anschluss:<br>„Auch bei uns in Münster spüren viele den Mieten-Notstand am eigenen Leib. Sie leben in maroden Wohnungen, haben Ärger mit Nebenkosten und die Sorge, die nächste Mieterhöhung nicht mehr bezahlen zu können. Dass sich nun Mieterinnen gegen diese Ungerechtigkeit zusammenschließen macht Mut und entwickelt nun hoffentlich den nötigen Druck, dass sich etwas ändert.“ Ziel der Versammlung war es, gemeinsam mit Mieterinnen und Initiativen konkrete Schritte gegen Mietwucher und Wohnungsnot in Münster einzuleiten.<br><br>Jacob Bohé, Sprecher für Bau-, Boden- und Wohnungspolitik ergänzt:<br>„In Münster konnten wir im vergangenen Jahr anhand der massiven Missstände in mehreren Mietwohnungen an der Königsbergerstraße erneut beobachten, was es bedeutet, wenn ein existenzielles Grundrecht in die Hände großer Immobilienkonzerne gelegt wird. Wo Profite über dem Wohl der Menschen stehen, wird selbst die Stadt über Monate hinweg mit dem Problem allein gelassen und findet bei den Verantwortlichen niemanden, der Auskunft darüber gibt, welche Schritte zur Behebung der Missstände überhaupt geplant sind. Diese Probleme sind kein Einzelfall: Sie treten seit Jahren in Coerde, Kinderhaus und Berg Fidel auf und setzen sich über die gesamte Stadt und weit darüber hinaus fort. Die Warnsignale sind zahlreich: Wie viele wollen wir noch ignorieren, bevor politische Entscheidungen endlich grundlegend angepasst werden?“<br><br>Aktuelle Zahlen aus dem Mietspiegel verdeutlichen die dramatische Entwicklung. In Münster kostet der Quadratmeter (auf dem freien Wohnungsmarkt) inzwischen durchschnittlich 9,85 Euro (Netto-Kaltmiete), was einem Anstieg von 36 Prozent seit 2017 entspricht. Für viele Haushalte ist Wohnen längst unbezahlbar geworden: 14 von 100 Haushalten geben mittlerweile über die Hälfte ihres Einkommens allein für die Miete aus. Zugleich sind in der Stadt mehr als 2.000 Menschen ohne sicheren Wohnraum untergebracht, rund 60 von ihnen leben auf der Straße.<br><br>Bohé weiter: „Währenddessen entstehen überwiegend hochpreisige Neubauten, die sich viele nicht leisten können. Das eigentliche Problem liegt jedoch tiefer, und zwar in der Bodenpolitik und in den Eigentumsverhältnissen, die systematisch Anreize für steigende Mieten statt für soziale Wohnraumversorgung setzen!“<br>Niehaus skizziert zum Abschluss den weiteren Weg: „Deshalb erarbeiten wir nun gemeinsam mit Initiativen, Mieterinnen und engagierten Menschen aus der Stadtgesellschaft einen Einwohnerinnen-Antrag, der diese Missstände gezielt aufgreift und wirksame Maßnahmen dagegen vorsieht. Gemeinsam wollen wir eine Bewegung aufbauen, die sich für faire Mieten in Münster starkmacht und den notwendigen politischen Druck entwickelt.“<br><br>Die Mieterversammlungen bildeten den Auftakt der neuen Kampagne „Sicher Wohnen statt Miet-Abzocke“, mit der Die Linke bundesweit Druck aufbauen will – für bezahlbare Mieten, einen wirksamen Schutz vor Vermieter-Abzocke und langfristig einen bundesweiten Mietendeckel.<br><br>Kontakt Presseverantwortlicher: Jacob Bohé (jacob.bohe@linksfraktion-muenster.de)</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Wohnen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-370367</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 18:46:00 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinsame Stellungnahme der aktuellen und zukünftigen Ratsfraktion - Die Linke Münster zum „Hamburger Tunnel“</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/gemeinsame-stellungnahme-der-aktuellen-und-zukuenftigen-ratsfraktion-die-linke-muenster-zum-hamburger-tunnel/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Katharina Geuking, Fraktionsvorsitzende der aktuellen Ratsfraktion Die Linke Münster, erklärt: „Dass die Ratskoalition sowie CDU und FDP früher oder später die Quittung für die Zustimmung zu diesem absurden Bauprojekt erhalten würden, war absehbar. Die Aufnahme in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler bestätigt genau das. Schon damals war der Widerstand deutlich: Unser Video gegen den geplanten Neubau des Hamburger Tunnels erreichte im vergangenen Jahr 60 000 Menschen auf Social Media, Hunderte davon reagierten mit Empörung auf die völlig verfehlten Pläne.
Das Projekt steht sinnbildlich für das schamlose Voranschreiten der Gentrifizierung im grünen Gewand: Mit einer kostspieligen, protzigen Lichter- und Geräuschshow wird der öffentliche Raum zu einem Ort gemacht, an dem Menschen in prekären Lebenssituationen nicht länger geduldet sind. Dadurch werden die sozialen Probleme des Hamburger Tunnels nicht gelöst, sondern weiter verschärft. Außerdem machte die Beteiligung des ISG Bahnhofsviertel an den Auswahlverfahren deutlich, dass hier nicht die Bedürfnisse der Menschen, sondern die Renditeinteressen einiger weniger im Mittelpunkt stehen.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Lara Bösche, Ratsfrau der zukünftigen Ratsfraktion Die Linke Münster, ergänzt: „Wir fordern daher erneut, dieses Vorhaben zu stoppen und stattdessen auf eine schlichte, funktionale und kostengünstige Lösung zu setzen, die den Tunnel sicher und nutzbar macht. Denn am Ende des Tages handelt es sich beim Hamburger Tunnel nicht um ein Prestigeobjekt oder ein Eventprojekt, sondern schlicht um eine wichtige Fuß- und Radwegeverbindung, die vor allem praktisch, sicher und barrierefrei sein muss.<br><br>Nur wenn sich die zukünftige Rathauskoalition darauf besinnt, könnte sie in dieser Frage noch mit einem blauen Auge davonkommen. Hält sie jedoch an ihren jetzigen Plänen fest, werden wir lautstark dagegen mobilisieren und sie riskiert, das Vertrauen der Münsteraner Bevölkerung dauerhaft zu verlieren. Gerade wer mit knappen kommunalen Ressourcen derart leichtfertig umgeht, zeigt nicht nur ein fragwürdiges Verständnis von politischer Verantwortung, sondern setzt auch ein fatales Zeichen in Zeiten umfassender Sozialkürzungen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370370</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 18:19:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke im Rat der Stadt Münster hat sich konstituiert - Erste Doppelspitze gewählt</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-im-rat-der-stadt-muenster-hat-sich-konstituiert-erste-doppelspitze-gewaehlt/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die neue Ratsfraktion der Linken in Münster hat sich am gestrigen Abend offiziell konstituiert. In der kommenden Wahlperiode wird die Fraktion von Katharina (Katja) Martinewski, Sebastian (Baas) Nahrwold, Fatma Karana, Jacob Bohé, Lara Bösche und Stefan Proske-Schuppelius gebildet.
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde zudem ein bedeutender Schritt in Richtung moderner, kollektiver Führungsstrukturen vollzogen, mit Katharina Martinewski und Sebastian (Baas) Nahrwold wurde erstmals eine Doppelspitze an die Spitze der Linken Ratsfraktion gewählt, ein Novum für die Linke in Münster.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren eine starke, soziale und ökologische Stimme für Münster zu sein“, erklärten Martinewski und Nahrwold nach ihrer Wahl. „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit sozialen Bewegungen, Initiativen und den Menschen in dieser Stadt für mehr Gerechtigkeit, bezahlbares Wohnen, eine solidarische Stadtgesellschaft und eine konsequente Klimapolitik zu kämpfen.“<br><br>Mit der neuen Fraktion und ihrer Doppelspitze stellt sich die Linke in Münster geschlossen und zukunftsorientiert auf, um in den kommenden fünf Jahren konsequent linke Politik im&nbsp;Rat&nbsp;umzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370371</guid>
                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 19:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Atommülltransporte stoppen – Münsteraner Linke ruft zum Protest auf!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/atommuelltransporte-stoppen-muensteraner-linke-ruft-zum-protest-auf/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Ratsfraktion Münster kritisiert die geplanten Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus scharf. Während der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) inzwischen Klage im Eilverfahren eingereicht hat, um die Transporte zu verhindern, hält die Bundesregierung mit der Ablehnung des Antrags der Fraktion Die Linke im Bundestag „Keine unnötigen Atomtransporte mit hoch radioaktivem Abfall aus Jülich ins Zwischenlager Ahaus“ an der gefährlichen und verantwortungslosen Praxis fest.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katharina Geuking, Fraktionsvorsitzende der Linken Ratsfraktion Münster, erklärt:<br>„Die Atommülltransporte nach Ahaus sind energiepolitischer Irrsinn. Weder ist die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet, noch gibt es ein langfristiges Entsorgungskonzept. Stattdessen wird hochradioaktiver Abfall quer durch NRW gekarrt und damit unzählige Menschen einem völlig unnötigen Risiko ausgesetzt. Wir brauchen vorher eine ehrliche Debatte über sichere Lagerstätten, statt weiter auf verantwortungslose und kurzsichtige Scheinlösungen zu setzen. Besonders enttäuschend ist, dass die Grünen im Umweltausschuss des Bundestags jüngst gegen den Antrag der Fraktion Die Linke im Bundestag gestimmt haben, der genau diese Transporte hätte stoppen können. Wenn die Grünen jetzt auch schon als Oppositionspartei dem Umweltschutz den Rücken kehren, so sind ihre umweltpolitischen Ambitionen endgültig verwelkt!“<br><br>Heiko Wischnewski, Ratsherr und Sprecher für Umwelt- und Klimapolitik, ergänzt:<br>„Wir rufen alle Menschen aus dem Münsterland dazu auf, sich den Protesten gegen die Transporte anzuschließen! Insbesondere rufen wir zur Teilnahme an der landesweiten Demonstration „<a href="https://www.bi-ahaus.de/index.php/anti-castor-demos" target="_blank" rel="noreferrer">Castor-Alarm in Ahaus!</a>“ am 4.10. auf. Darüber hinaus findet bereits am 17.09. eine Informations- und Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle in Ahaus organisiert von der Partei die Linke NRW statt.<br><br>Unter dem Motto: „<a href="https://www.dielinke-nrw.de/termine/termine-allgemein/detail/castor-alarm-nrw-atommuelltransporte-von-juelich-nach-ahaus-verhindern/" target="_blank">Castor-Alarm NRW: Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus verhindern!</a>“ informieren Janna Dujesiefken (BI Ahaus), Mareike Hermeier (MdB Die Linke), Jens Dütting (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) sowie Hubertus Zdebel (Landesvorstand Die Linke in NRW) über die Ursachen und Hintergründe für diese Atommülltransporte und diskutieren über Möglichkeiten und Schritte, diesen Transport-Wahnsinn außerparlamentarisch und parlamentarisch zu verhindern. Nur wenn wir gemeinsam und sichtbar unseren Widerstand zeigen, können wir dieses irrwitzige Projekt stoppen. Kommt nach Ahaus und zeigt, dass wir eine andere Energiepolitik wollen: sicher, klimafreundlich und demokratisch!“ Die Linke Ratsfraktion Münster steht solidarisch an der Seite aller Initiativen, die sich gegen die Castortransporte engagieren, und fordert das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) auf, die Genehmigungen zurückzunehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Umwelt</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370373</guid>
                <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 12:36:00 +0200</pubDate>
                <title>Bundeswehr-Werbung auf städtischen Flächen verbieten – Gegen die Indoktrination Münsteraner Kinder!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/bundeswehr-werbung-auf-staedtischen-flaechen-verbieten-gegen-die-indoktrination-muensteraner-kinder/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Kriegspropagandawelle erreicht die Friedensstadt! Seit einigen Tagen prangt Werbung der Bundeswehr auf unzähligen städtischen Werbeflächen, etwa an Bushaltestellen, Litfaßsäulen und zentralen Plätzen. Darauf unter anderem zu lesen: „Wie weit gehst du für unsere Demokratie?“ oder „Bereit, wenn du es bist.“. Die Strategie der Bundeswehr lautet nun anscheinend: Wenn schon nicht mit Pflicht, dann mit Indoktrination!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katja Martinewski, Oberbürgermeister-Kandidatin der Partei die Linke Münster, kommentiert:<br>„Besonders zu verurteilen ist, dass die Bundeswehr an Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe zu Schulen und Kitas, also an zentralen Umstiegsplätzen für Kinder, wirbt. Ob in Gievenbeck an der Bushaltestelle St.-Michael-Kirche, direkt neben Grundschule und Jugendzentrum, großflächig auf Litfaßsäulen an der Haltestelle „Platz der Weißen Rose“ nur wenige hundert Meter von einer Realschule entfernt oder gar unmittelbar vor dem Schulzentrum Kinderhaus: Überall werden Kinder und Jugendliche mit Bundeswehr-Werbung konfrontiert.</p>
<p>Damit verstößt die Stadt Münster indirekt gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die das Kindeswohl ins Zentrum stellt. Schon mehrfach wurde die Bundesrepublik vom UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes gerügt, weil solche einseitige Reklame, die Abenteuer und Karriere verspricht, aber Tod, Traumata und Leid verschweigt, Kinder in besonderem Maße gefährdet. Münster darf dieses Fehlverhalten nicht auch noch auf städtischen Flächen wiederholen.<br>Die Stadt vergibt die Werbeflächen und daher trägt sie die Verantwortung, selbst wenn diese Werbeflächen von privaten Unternehmen betrieben werden. Als Friedensstadt darf Münster nicht zulassen, dass Kinder im öffentlichen Raum systematisch militaristischer Indoktrination ausgesetzt werden. Wir fordern: Schluss mit der Bundeswehr-Werbung auf städtischen Flächen!“</p>
<p>Katharina Geuking, Fraktionssprecherin der Linken Münster, erläutert dazu:<br>„Dass diese Werbung überhaupt möglich ist, hat auch mit der Vermarktungsstruktur der Außenflächen zu tun. Die Stadt Münster hat Anfang 2024 ihre Werberechte an die RBL Media GmbH vergeben, ein Unternehmen, das kurz darauf vollständig von der Ströer-Gruppe übernommen wurde. Ströer ist kein unbekannter Akteur, sondern seit Jahren enger Partner der Bundeswehr. Schon 2019 sorgte das Unternehmen bundesweit für Kritik, als es in Köln großflächig Bundeswehr-Reklame in direkter Nähe von Schulen platzierte.</p>
<p>Wer also glaubt, es handele sich hier um zufällige Motive auf neutralen Werbeflächen, irrt: Ströer verdient gezielt an Rekrutierungs- und Imagekampagnen der Armee und damit an der Militarisierung des öffentlichen Raums. Die größten Anteilseigner des Unternehmens Allianz SE, JPMorgan Chase &amp; Co. oder ValueAct Holdings GP LLC investieren zugleich Milliarden in Rüstungskonzerne und sogar in Firmen, die an Atomwaffentechnologien beteiligt sind. Bundeswehr-Werbung im Stadtbild bedeutet daher nicht nur Militarisierung der Gesellschaft, sondern auch Profite für internationale Finanzakteure und Großaktionäre. Hier zeigt sich exemplarisch, wie Kapitalinteressen über Menschenleben gestellt werden. Münster darf sich daran nicht beteiligen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Bildung</category><category>Friedenspolitik</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370376</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 12:52:00 +0200</pubDate>
                <title>Münster: Mieten fast verdoppelt – Leerstand und schrumpfender Sozialwohnungsbestand treffen besonders Frauen</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/muenster-mieten-fast-verdoppelt-leerstand-und-schrumpfender-sozialwohnungsbestand-treffen-besonders-frauen-1/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag zeigt: In Münster sind die Angebotsmieten seit 2010 um 95,4 % gestiegen – von 7,07 €/m² (2010) auf 13,81 €/m² (2024). Münster liegt landesweit auf Platz 2 der teuersten Städte in NRW. Gleichzeitig weist Münster laut Zensus 2022 eine Leerstandsquote von 2,0 % aus. NRW-weit hat sich der Bestand an Sozialwohnungen seit 2006 fast halbiert – von 757.358 auf 409.286 (2024). Die Folge: immer weniger leistbarer Wohnraum für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kathrin Gebel, MdB (Die Linke), frauenpolitische Sprecherin und stellv. Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, erklärt:</p>
<p>„Leerstand bei explodierenden Mieten – in einem angespannten Markt ist das ein sozialpolitischer Offenbarungseid. Wenn Mieten fast doppelt so hoch sind wie vor zehn Jahren, dann trifft das besonders Frauen, denn wer Kinder betreut, Angehörige pflegt oder im Schichtdienst arbeitet, braucht kurze Wege und verlässliche Mieten. Wenn Wohnraum ins Umland verdrängt wird, wachsen Fahrzeiten und diese Zeitarmut trifft vor allem Frauen. Wohnen ist Daseinsvorsorge und eine Gerechtigkeitsfrage. Explodierende Mieten und fehlender sozialer Wohnraum sind kein Naturgesetz, sondern Folge politischer Entscheidungen. Wir brauchen Regeln, die Spekulation unattraktiv machen, und einen Wohnungssektor, der Gemeinwohl vor Rendite stellt. Deshalb fordern wir: mehr gemeinnützigen und dauerhaft gebundenen Wohnraum, ein konsequentes Verbot der Zweckentfremdung, eine Leerstandsabgabe von 10 Euro pro Quadratmeter, die Spekulation unattraktiv macht, und einen bundesweiten Mietendeckel."</p>
<p>Hintergrund</p><ul class="list-normal"><li>Angebotsmieten Münster: 7,07 €/m² (2010) → 13,81 €/m² (2024), +95,4 %; Münster ist 2024 nach Köln die zweitteuerste Stadt in NRW.</li><li>Leerstand Münster (Zensus): 2,0 % (2022); davon 52,9 % innerhalb von 3 Monaten beziehbar; 6,7 % Verkauf; 4,9 % künftige Selbstnutzung; 11,0 % „sonstige Gründe“.</li><li>Sozialwohnungen NRW: Rückgang von 757.358 (2006) auf 409.286 (2024).</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Feminismus</category><category>Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370374</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>„Turnier der Sieger“: Schluss mit Tierquälerei auf städtische Kosten!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/turnier-der-sieger-schluss-mit-tierquaelerei-auf-staedtische-kosten/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster kritisiert das anstehende „Turnier der Sieger“ scharf. Während in Münster dringend Gelder für soziale Infrastruktur fehlen, flossen im vergangenen Jahr allein 57.000 Euro städtische Zuschüsse an den Reiterverein Münster – darunter 20.000 Euro für die Verbesserung des Reitbodens, nur für dieses eine Turnier. Wenige Monate später stieg mit den „Al Shira’aa Stables“ ein milliardenschwerer Investor aus Abu Dhabi ein, geführt von Ihrer Königlichen Hoheit Sheika Fatima bint Hazza bin Zayed Al Nahyan.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heiko Wischnewski, tierschutzpolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionssprecher der Linken Münster, erklärt: „Ich frage mich, ob den Fraktionen, die damals dem Zuschuss zustimmten, nicht inzwischen die Absurdität ihrer Entscheidung angesichts des späteren Einstiegs eines Großinvestors bewusst wird. Mit den 57.000 Euro hätte man das gesamte Personal des Maxi-Turms finanzieren und damit ein wichtiges Angebot für Münsteraner Familien retten können.“<br><br>Die Linke verweist auf ihre wiederholte Forderung, Reit- und Angelsport aus der städtischen Sportförderrichtlinie auszuschließen. „Das Verständnis von Sport und Entertainment, das auf der Ausbeutung von Tieren basiert, lehnen wir entschieden ab. Beim Sport sollten stets alle Beteiligten Spaß haben können – das ist hier mit Sicherheit nicht der Fall“, betont Wischnewski.<br><br>Katharina Geuking, Fraktionssprecherin der Linken Münster fügt hinzu:<br>„Wir rufen alle Münsteraner:innen dazu auf, sich an den Protesten des Tierbefreiungstreffs gegen das „Turnier der Sieger“ zu beteiligen und ein deutliches Zeichen für Tierschutz und gegen die Verschwendung öffentlicher Gelder zu setzen.“<br><br>Termine "Demo gegen Turnier der Sieger":</p><ul class="list-normal"><li>Donnerstag 21.08: 17-18 Uhr</li><li>Samstag 23.08: 12-15 Uhr</li><li>Sonntag 24.08: 12-13 Uhr</li></ul>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilung</category><category>Tierschutz</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370375</guid>
                <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate>
                <title>CDU jagt Klimpergroschen – Linke fordert echte Millionensuche bei Mietwucher!</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/cdu-jagt-klimpergroschen-linke-fordert-echte-millionensuche-bei-mietwucher/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linksfraktion Münster lehnt eine Teilnahme am Projekt „Missimo“ ab. Statt städtische Ressourcen für einen minimalen finanziellen Nutzen zu verschwenden, fordern wir: Schluss mit der vorgespielten Betrugsbekämpfung, bei der so getan wird, als wäre hier das große Geld zu holen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Katharina Geuking, Fraktionsvorsitzende der Linken Ratsfraktion Münster, kommentiert: „‚Missimo‘ ist kommunalwirtschaftlicher Unsinn: Die Rückholung von Kindergeld-Geldern bringt Münster praktisch nichts! Das Geld fließt an den Bund – während in Münster dafür Ressourcen aufgebracht werden müssen. Gleichzeitig leiden tausende Mieter:innen unter illegalen Mietpreisen – wie die Mietwucherapp der Linken immer wieder zeigt. Allein in Dortmund haben in den letzten Monaten über 3.500 Haushalte ihre Miete prüfen lassen; in 54 Fällen wurde überhöhte Miete gemeldet. Diese Haushalte könnten monatlich bis zu 242 Euro pro Familie sparen!1 Warum bekämpfen wir nicht das, was Menschen wirklich schadet, und sorgen dann dafür, dass das Geld an die Geschädigten zurückgeht?“</p>
<p><br>Marie Syska, Ratskandidatin für Die Linke Münster, ergänzt:<br>„Ein einziger Steuerfahnder generiert 916.300 Euro pro Jahr für öffentliche Kassen.2 Die CDU treibt mit ihrem Antrag lediglich die Stigmatisierung armer Menschen weiter voran, während sie den oberen 1 % die Steuertricks durchgehen lässt: Bei Arbeiter:innen wird in jeder Tasche nach Klimpergroschen gewühlt, während Politiker:innen bei Superreichen Geldscheine auf den Augen haben! Wir fordern: Statt Sozialämter zu Schnüffelzentralen umzubauen, müssen wir uns in der Verwaltung auf den Kampf gegen illegale Machenschaften von Vermieter:innen konzentrieren!“</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370383</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Münsteraner Oberbürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten bekennen sich zu demokratischem Wahlkampf ohne Beteiligung der AfD</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/muensteraner-oberbuergermeisterkandidatinnen-und-kandidaten-bekennen-sich-zu-demokratischem-wahlkampf-ohne-beteiligung-der-afd/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>MÜNSTER, 14.07.25. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten für die Oberbürgermeister*innenwahl in Münster im September haben sich in dieser Woche mit einer gemeinsamen Erklärung zu einem demokratischen Wahlkampf ohne Beteiligung der AFD bekannt. Die Erklärung im Wortlaut: „Münster steht vor einer bedeutsamen Wahl. Im September dieses Jahres wird der Rat der Stadt Münster eine neue Oberbürgermeisterin/ein neuer Oberbürgermeister gewählt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es gehört zu einer lebendigen Demokratie dazu, dass Wahlkampf ein leidenschaftlicher Wettbewerb um beste Ideen, beste Konzepte und auch um die Stimmen der Bürger*innen ist. Wahlkampf bereichert Demokratien, weil er Profile der OB-Kandidierenden u. deren Parteien schärft, weil er einlädt zur politischen Auseinandersetzung und weil er Meinungsbildung von Wähler*innen dadurch befördert. Politische Konkurrenz bedeutet keine Feindschaft. Der demokratische Grundkonsens und die Werte unserer Verfassung dürfen auch in einem leidenschaftlichen Wahlkampf keinen Schaden nehmen. Das ist unsere innere Leitlinie. Bei aller politischen Unterschiedlichkeit treten wir mit unserem Wahlkampf dafür ein, dass Demokratie gestärkt wird und politischer Wettbewerb die Münstersche Stadtgesellschaft nicht spaltet.</p>
<p>Für uns ist klar: Wir werden bei aller Klarheit in der Sache den Streit in einem Stil führen, der die Stadt nicht spaltet. Parteien, die unseren demokratischen Grundkonsens missachten und die Gesellschaft spalten wollen, sollen in diesem Wahlkampf keine Bühne erhalten.</p>
<p>Wir werden auch deshalb an keiner Veranstaltung in Münster teilnehmen, zu der mögliche AfD-Kandidatinnen und -Kandidaten eingeladen sind.&nbsp;Der Wahlkampf in Münster darf konfrontativ sein, sollte jedoch der Verbreitung von Hass, Hetze, Propaganda und Rassismus keine Bühne einräumen.“</p>
<p>Die unterzeichnenden Oberbürgermeisterkandidatinnen&nbsp;und -kandidaten</p>
<p>Maren Berkenheide, Volt</p>
<p>Stephan Brinktrine, SPD</p>
<p>Tilman Fuchs, Bündnis 90/Die Grünen/GAL</p>
<p>Katja Martinewski, Die Linke</p>
<p>Franz Pohlmann, ÖDP</p>
<p>Roland Scholle, Die PARTEI</p>
<p>Georgios Tskalidis, Internationale Demokratische Liste</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Antifaschismus</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370384</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 12:39:00 +0200</pubDate>
                <title>Jetzt Online: unser Programm zur Kommunalwahl 2025</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/jetzt-online-unser-programm-zur-kommunalwahl-2025/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>In unserem Programm zur Kommunalwahl 2025 findet ihr konkrete, solidarische Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Stadt: Wir kämpfen für bezahlbaren Wohnraum, für Kinder, die echte Chancen haben, für gute Bildung ohne Gebühren, für mehrsprachige Verwaltungen, für soziale Sicherheit und Teilhabe für alle. Und für eine klare Kante gegen Rassismus, Ausgrenzung und soziale Spaltung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>Bildung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-370386</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 12:48:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke Münster unterstützt die Proteste gegen Neonazis und fordert die Polizei zur Dienstverweigerung auf</title>
                <link>https://www.dielinke-muenster.de/start/aktuell/detailseite-kv/news/die-linke-muenster-unterstuetzt-die-proteste-gegen-neonazis-und-fordert-die-polizei-zur-dienstverweigerung-auf/</link>
                <author>Die Linke KV Münster</author>
                <description>Die Linke Münster ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen den geplanten Neonaziaufmarsch am kommenden Samstag (5. Juli) auf und unterstützt die Aktionen des Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“, dem die Partei angehört.
„Wenn wir &quot;Keinen Meter&quot; sagen, dann meinen wir das auch so. Neonazis dürfen weder in Münster noch irgendwo anders einen Fußbreit Raum bekommen. Wir stellen uns mit allem, was wir haben, dagegen“, erklärt Patricia Niehaus, Sprecherin der Linken Münster.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Partei fordert die Polizei auf, den Aufmarsch rechtsextremer Gruppen nicht durch unnötige Härte gegenüber Gegendemonstrierenden zu begünstigen. Deutlich formuliert es Isaak Rose, Mitglied im Polizeibeirat der Stadt Münster:<br>„Der falschen Toleranz, mit der die Polizei einen eindeutig faschistischen Aufmarsch duldet, muss widersprochen werden. Die Staatsgewalt darf nicht als Instrument missbraucht werden, um denen den Weg zu ebnen, die den Faschismus wieder einführen wollen. Münster sollte hier ein Zeichen setzen, was Schule macht.“<br>Die Linke Münster ruft Beamt*innen dazu auf, sich auf ihre Gewissensfreiheit zu berufen und am 5. Juli den Dienst zu verweigern. „Wer nicht bereit ist, Neonazis zu schützen, verdient Unterstützung, nicht Sanktionen“, so Rose dazu weiter.</p>
<p>Mit Blick auf den Polizeieinsatz im Mai warnt die Partei vor einer Eskalation durch Polizeikräfte. „Menschen, die den Mut haben, sich Faschist*innen in den Weg zu stellen, dürfen nicht als Feind behandelt werden. Die Bilder vom letzten Aufmarsch rechter Gruppen in Münster sind noch frisch und dürfen sich so nicht wiederholen“, betont Patricia Niehaus. Die Linke Münster fordert: Den Neonaziaufmarsch stoppen und gleichzeitig allen, die sich ihm entgegenstellen, Schutz und Solidarität statt Repression.</p>]]></content:encoded>
                <category>PM Fraktion</category><category>PM Partei</category><category>Antifaschismus</category>
                
            </item>


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