Awareness

„Der Begriff „Awareness“ (engl. Bewusstheit) bezeichnet die (Selbst-)Reflektion einer Person oder Gruppe über ihre Umgebung, ihre Rolle darin sowie die sich daraus ergebenden gebotenen Handlungen. Awareness ist eine Möglichkeit, auf Diskriminierung und Herrschaftsverhältnisse aufmerksam zu machen und Menschen, die Grenzüberschreitungen erlebt haben, in ihrem Umgang damit zu unterstützen.“ (Die Linke NRW 2023)

Wir möchten mit unserer Arbeit einen solidarischen, diskriminierungsarmen, sicheren und handlungsfähigen Raum für alle Aktiven schaffen, das gilt unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Alter, Behinderung, sozialem Status oder Funktion.

Wir möchten Machtverhältnisse reflektieren mit dem Ziel Verantwortung zu verteilen und Strukturen zu öffnen. Wir eröffnen einen Kommunikationsrahmen, für Menschen, die Grenzüberschreitung oder Machtmissbrauch erlebt haben.  

Grenzverletzung sind für uns jedes Verhalten, das andere herabwürdigt, ausschließt, belästigt oder bedroht. Machtmissbrauch bedeutet für uns Einsatz von formaler (Ämter, finanzielle Ressourcen, …) oder informeller (Wissen, Kontakte, Gender, …) Macht, um Menschen zu manipulieren, einzuschüchtern oder zu bevorteilen.

 

Wir sind aktuell drei gewählte Awarenesspersonen und dauerhaft ansprechbar für alle Aktiven, unabhängig von Parteimitgliedschaft. Wir arbeiten vertraulich und unabhängig vom Vorstand und sonstigen Ämtern. Wir verstehen uns als eine erste Anlaufstation und begleiten Betroffene im Awarenessfall. Dabei stehen wir solidarisch auf der Seite der Betroffenen. Gerne unterstützen wir in der Kommunikation mit weiteren Beteiligten und besprechen Möglichkeiten für das weitere Vorgehen.

Bei Veranstaltungen des Kreisverbandes gibt es temporäre Awareness-Teams, die sichtbar und ansprechbar sind. Auch für die temporären Awarenesspersonen dienen wir als Ansprechpersonen.

Mail📧 awarenessteam_linke_ms@proton.me
WhatsApp Community🚩[Anfrage] Awareness Team 📩
Linkes ZentrumAwareness Kasten im Plenumsraum

Wir bieten dir einen ersten Kontakt an, der gerne in ein erstes persönliches Gespräch mit mindestens einer Person aus dem Awarenessteam erweitert werden kann. Hier sortieren wir mit dir den Awarenessfall, besprechen das weitere Vorgehen und treffen gemeinsame Vereinbarungen.

Im Gespräch mit mehreren Beteiligten verstehen wir unsere Arbeit als rahmengebend und moderierend, nicht als Mediation/ Streitschlichtung.